Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Lulu.tv und eefoof: Mehr als nur kostenlos

Video-Communitys wollen Nutzer für Video-Clips bezahlen. Die Video-Community YouTube bekommt zunehmend Konkurrenz, unter anderem durch Lulu.tv von Red-Hat-Gründer Bob Young und eefoof. Doch diese beiden Angebote unterscheiden sich in einem Punkt entscheidend von der Konkurrenz: Sie bieten ihren Dienst nicht nur kostenlos an, sie wollen die User für das Einstellen der Inhalte sogar bezahlen.
/ Jens Ihlenfeld
12 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Lulu.tv erlaubt es, Video-Clips kostenlos über die Plattform zu verteilen oder sich einem Abo-Modell anzuschließen und mit den eigenen Clips Geld zu verdienen. Zunächst einmal verlangt Lulu.tv dabei eine Monatsgebühr von 14,95 US-Dollar, allerdings werden 80 Prozent dieser Einnahmen wieder an die Nutzer ausgeschüttet, je nach Anzahl der Abrufe ihrer Videos.

Lulu.tv nennt dies dann "Viral Video Co-Op" und verspricht jedem, der auch nur einen Zugriff im Monat verzeichnen kann, einen kleinen Anteil. Wer für 1 Prozent der Abrufe sorgt, soll auch 1 Prozent des zu verteilenden Kuchens erhalten. Im Juni 2006 standen so rund 5.000 US-Dollar zur Verteilung zur Verfügung.

Anders der Ansatz von eefoof, denn diese Plattform wird über Werbung statt Gebühren finanziert. Die erzielten Werbeeinnahmen sollen dann nach Abzug der Kosten von eefoof an die Nutzer ausgeschüttet werden. Auch hier wird der Kuchen entsprechend der Donwloadzahlen aufgeteilt.

Für den Betrieb der Plattform zieht eefoof 50 Prozent der Einnahmen ab, dafür können aber alle Nutzer die Plattform kostenlos nutzen.


Relevante Themen