Internet-Nutzerzahlen stagnieren
Gegenüber dem letzten Quartal unverändert haben 73 Prozent der Männer Zugang zum Internet. Erheblich geringer fällt der Anteil bei den Frauen aus (60 Prozent, plus ein Prozent). Nach wie vor sind im Osten (58 Prozent) vergleichsweise weniger Menschen online als im Westen (68 Prozent). Bis zur Altergruppe der bis 49-Jährigen nutzen mehr als 80 Prozent das Internet, bei den 50- bis 59-Jährigen sind es 69 Prozent. In der zahlenmäßig großen Gruppe der über 60-Jährigen hat sich der Anteil der Onliner in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt (35 Prozent).
Die Kombination von Alter und Geschlecht zeigt in allen Altersgruppen einen höheren Anteil an Internetnutzern unter männlichen Bundesbürgern als unter weiblichen. Bei den unter 35-Jährigen fallen die Unterschiede allerdings minimal aus (Männer: 87 Prozent, Frauen: 85 Prozent), bei den unter 60-Jährigen ist die Differenz schon höher (83 Prozent gegenüber 75 Prozent) und bei den über 60-Jährigen haben 44 Prozent der Männer, aber nur 28 Prozent der Frauen einen Internetzugang.
Neben dem Geschlecht, dem Alter und dem Wohnort ist auch die formale Bildung ein wesentlicher Indikator für die Internetnutzung. 85 Prozent der Deutschen mit Hochschulreife verfügen über einen Internetzugang, mit mittlerer Reife sind es 69 Prozent, bei jenen mit Hauptschule plus Lehre sind es 43 Prozent. Diejenigen, die einen Hauptschulabschluss ohne Lehre haben, nutzen lediglich zu 27 Prozent das Internet.
Auch die berufliche Qualifikation ist ein Indikator für die Internet-Affinität der Deutschen. So ist der Anteil jener, die Zugang zum Internet haben, mit steigender beruflicher Qualifikation höher. Knapp die Hälfte der Arbeiter (49 Prozent) verfügt über einen Zugang. Bei einfachen und mittleren Angestellten und Beamten sind es 65 Prozent. Überrepräsentiert sind leitende Angestellte und höhere Beamte (75 Prozent) sowie Selbstständige (80 Prozent).