Abo
  • Services:

Bundesnetzagentur will WiMAX-Frequenzen versteigern

Hohes Interesse an Frequenzen für breitbandigen drahtlosen Netzzugang

Eigentlich wollte die Bundesnetzagentur Frequenzen für "breitbandige drahtlose Verteilsysteme", unter die auch WiMAX fällt, im Rahmen eines flexiblen Registrierungsverfahrens vergeben. Interessenten sollte so möglichst schnell ein Zugang zum Spektrum eröffnet werden. Doch das Interesse an den Frequenzen um 3,5 GHz lag weit über den Erwartungen und den verfügbaren Frequenzen, so dass es nun zu einer Versteigerung kommen wird.

Artikel veröffentlicht am ,

Im Rahmen dieses flexiblen Zuteilungsverfahrens wurden bis zum Ablauf der Antragsfrist insgesamt 1.221 Anträge von 102 Antragstellern gestellt. Dabei liegen allein neun Anträge für eine bundesweite Frequenzzuteilung vor. Hinzu kommen überregionale und bundeslandbezogene Anträge.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Nürnberg, Bonn, München
  2. Coup Mobility GmbH, Berlin

Der geltend gemachte Frequenzbedarf übersteige daher den Umfang der verfügbaren Frequenzen im Frequenzbereich 3,5 GHz um ein Vielfaches, so dass es nun zu einem normalen Vergabeverfahren kommt, die Frequenzen sollen im Rahmen einer Versteigerung vergeben werden, teilt die Bundesnetzagentur mit.

Dabei stehen die Frequenzen für einen "breitbandigen drahtlosen Netzzugang" zur Verfügung, eine kleine Änderung gegenüber der ursprünglichen Begriffswahl, um den im Telekommunikationsgesetz (TKG) verankerten Grundsatz der Technologieneutralität deutlicher zum Ausdruck zu bringen. Dennoch, der Zweck bleibt der gleiche, die Frequenzen sollen hauptsächlich einer drahtlosen breitbandigen Anbindung von Teilnehmern dienen. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass auch weitere Anwendungen wie z.B. Infrastrukturanbindungen mit diesen Frequenzen realisiert werden können.

Versteigert werden Frequenzen in 16 Regionen, die sich an den Grenzen der Bundesländer orientieren, auch bundesweite Anträge sind möglich. Es stehen drei Pakete im Bereich von 3.410 bis 3.494 und 3.510 bis 3.594 MHz zur Verfügung, Paket A und B umfassen jeweils drei Blöcke mit je 7 MHz gepaart, Paket C bis zu vier Blöcke mit je 7 MHz gepaart. Während das Paket A in allen Bundesländern zur Verfügung steht, sind die Pakete B und C nicht flächendeckend verfügbar, da zum Teil noch Frequenzen für die WLL-Nutzung (Wireless Local Loop) zugeteilt sind. Beteiligen kann sich jedes Unternehmen, das einen breitbandigen drahtlosen Netzzugang (Broadband Wireless Access, BWA) über diese Frequenzen anbieten will, unabhängig von der eingesetzten Technik.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 29,99€
  2. (bei PCs, Monitoren, Equipment & Co. sparen)
  3. 29,00€ inkl. Versand

Pathfinder 04. Jul 2006

Ich muss Dich wohl leider enttäuschen. Meiner Meinung nach geht so ziemlich alles mächtig...

fdsfds 04. Jul 2006

Ja am besten in den Süden, Kanada oder so (SCNR!).

NN 03. Jul 2006

gut, und wer hat dann Ahnung von WiMax? Ich verstehe zwar dass du wieder auf sowas hinaus...

Pichi 03. Jul 2006

um mal abzuschätzen.. ..Kautionen betragen im Einzelnen: Region 01 - Schleswig...


Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
IMHO: Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime
IMHO
Heilloses Durcheinander bei Netflix und Amazon Prime

Es könnte alles so schön sein abseits vom klassischen Fernsehen. Netflix und Amazon Prime bieten modernes Encoding, 4K-Auflösung, HDR-Farben und -Lichter, flüssige Kamerafahrten wie im Kino - leider nur in der Theorie, denn sie bringen es nicht zum Kunden.
Ein IMHO von Michael Wieczorek

  1. IMHO Ein Lob für Twitter und Github
  2. Linux Mit Ignoranz gegen die GPL
  3. Sicherheit Tag der unsinnigen Passwort-Ratschläge

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

    •  /