Freedb.org vor dem Aus
Mit Hilfe von freedb.org lassen sich Daten zu Künstlern, Alben und Titeln finden, um diese beispielsweise beim Umwandeln einer CD automatisch einzutragen. Damit erfüllt freedb.org denselben Zweck wie die kommerzielle CDDB von Gracenote. Die Software steht aber als Open Source zur Verfügung und auch die Daten wurden frei zur Verfügung gestellt.
Nun steht das Projekt freedb.org vor dem Aus. Im Streit um die Weiterentwicklung des Systems haben sich die Hauptentwickler Jörg Hevers und Ari Sundolm mit dem freedb-Gründer und Domain-Besitzer Michael Kaiser überworfen. Hevers und Sunholm sehen die Vertrauensbasis zerstört und haben das Projekt verlassen. Stein des Anstoßes war die Entwicklung einer neuen Generation der Datenbank, die seit zwei Jahren von Andrew Smith(öffnet im neuen Fenster) vorangetrieben wird, allerdings bislang nicht als Open Source veröffentlicht wurde. Die noch unfertige freedb-Weiterentwicklung von Andrew Smith findet sich derweil unter freedb2.org(öffnet im neuen Fenster) .
Unter freedb.org(öffnet im neuen Fenster) verkündet Michael Kaiser nun das Ende der freedb, das Projekt könne ohne Hevers und Sunsholm nicht fortgesetzt werden. Es sei ihm wichtiger, dass die Software frei sei als welche Funktionen sie habe, so Kaiser. Er werde das Projekt daher in absehbarer Zeit einstellen und bietet die Domain freedb.org(öffnet im neuen Fenster) zum Verkauf an.