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Qimonda liefert erste Notebook-Speicher mit DDR3

SO-DIMMs gehen an ATI zur Chipsatzentwicklung. Der Infineon-Ableger Qimonda hat die nach eigenen Angaben weltweit ersten SO-DIMMs mit DDR3-Speicher hergestellt. Das Unternehmen will die Speichermodule für Notebooks nun an ATI in Muster-Stückzahlen liefern, um die Entwicklung von Chipsätzen anzukurbeln.
/ Nico Ernst
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Warum sich Qimonda für den Start der Kommerzialisierung von DDR3 ATI als Partner ausgesucht hat, gab das Unternehmen nicht bekannt. Auch die Entwicklung der SO-DIMMs selbst stammt nicht vollständig von Qimonda, die Module wurden zusammen mit Nanya fertig gestellt.

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Sie bestehen aus acht 512-MBit-Chips, einer der Riegel fasst damit 512 MByte. DDR3-Speicher ist durch seinen von 1,8 Volt bei DDR2 auf 1,5 Volt reduzierten Spannungsbedarf für Notebooks besonders interessant. Die Speicher erreichen eine durch einen Prefetch von 8 statt bisher 4 Bits effektive Datenraten von 800 oder 1.067 MHz.

Qimonda rechnet mit einer Massenproduktion von DDR3-SO-DIMMs und passenden Chipsätzen im Jahr 2007. Schon 2008 soll, so eine Studie der Marktforscher von DRAM Exchange, der Anteil an DDR3 an der gesamten Produktion 30 Prozent betragen und 2009 soll DDR3 die meistverkaufte Speichertechnik sein.


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