• IT-Karriere:
  • Services:

Portland-Projekt erleichtert Entwicklung für KDE und GNOME

Werkzeuge zur Integration in GNOME und KDE

Das Portland-Projekt möchte eine einheitliche Programmierschnittstelle für die beiden Linux-Desktops KDE und GNOME anbieten. Entwickler sollen sich so für ihr bevorzugtes Toolkit entscheiden können und trotzdem sicher sein, dass ihre Anwendung sich in beide Desktop-Umgebungen integriert. Die vorgestellten Werkzeuge lassen sich teilweise bei der Installation und teilweise zur Laufzeit verwenden.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die als Beta-Version veröffentlichten Xdg-Tools sind in eine Gruppe von Werkzeugen zur Installation und in eine Gruppe von Laufzeit-Werkzeugen unterteilt. Die Installationshilfen richten Menüeinträge ein, platzieren Desktop-Icons, legen MIME-Verknüpfungen an und installieren Icon-Ressourcen. Die anderen vier Programme sind zum Aufruf aus Anwendungen gedacht und öffnen beispielsweise Dateien oder URLs in der vom Anwender bevorzugten Applikation. Ein weiteres Programm erlaubt das Versenden von E-Mails mit dem Standard-E-Mail-Programm, ein weiteres Werkzeug ist zur Kontrolle des Bildschirmschoners gedacht und Xdg-Su fragt nach dem Passwort, um Root-Rechte zu erlangen.

Stellenmarkt
  1. Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Bonn
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel

Neben den nun als Beta-Version vorgestellten Programmen zählt auch noch eine Sammlung von APIs zu Portland. Entwickler sollen sich bei Verwendung dieser Teile auf ein Toolkit festlegen können und dennoch sicher sein, dass ihre Programme sowohl unter KDE als auch unter GNOME funktionieren und sich in die Umgebung einfügen. Damit soll vor allem auch die Portierung bestehender Applikationen auf Linux vereinfacht werden und man möchte Firmen ermutigen, ihre Anwendungen zu portieren.

Die Beta-Version der Xdg-Tools steht ab sofort unter portland.freedesktop.org zum Download bereit, die Version 1.0 soll Ende Juli 2006 erscheinen. Das Portland-Projekt hofft, dass diese Werkzeuge dann ihren Weg in die gängigen Linux-Distributionen finden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 21,00€
  2. 3,99€
  3. 27,99€
  4. (-28%) 42,99€

Kevin Krammer 01. Jul 2006

Beim Project Portland geht es in erster Linie um die Zusammenführung der Schnittstellen...


Folgen Sie uns
       


Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020)

Das Zephyrus G14 von Asus ist ein Gaming-Notebook, das nicht nur gute Hardware bietet, sondern ein zusätzliches LED-Display auf der Vorderseite. Darauf können Nutzer eigene Schriftzüge, Logos oder Animationen anzeigen lassen.

Asus Zephyrus G14 - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  2. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto
  3. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus

Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Data Scientist: Ein Mann, der mit Daten Leben retten will
Data Scientist
Ein Mann, der mit Daten Leben retten will

Senfgelbes Linoleum im Büro und weniger Geld als in der freien Wirtschaft - egal, der Data Scientist Danilo Schmidt liebt seinen Job an der Charité. Mit Ärzten entwickelt er Lösungen für Patienten. Die größten Probleme dabei: Medizinersprech und Datenschutz.
Ein Porträt von Maja Hoock

  1. Computerlinguistik "Bordstein Sie Ihre Erwartung!"
  2. OpenAI Roboterarm löst Zauberwürfel einhändig
  3. Faceapp Russische App liegt im Trend und entfacht Datenschutzdebatte

    •  /