• IT-Karriere:
  • Services:

Handyparken wird zertifiziert

Einheitliche Kriterien für Bezahlen per Handy auch über Stadtgrenzen hinweg

Mit dem Handy das Parken zu bezahlen, soll in Zukunft besser koordiniert werden. Derzeit fehle es an übergreifenden organisatorischen, technischen und rechtlichen Kriterien, die es Städten und Gemeinden erleichtern, den richtigen Betreiber fürs Handyparken auszuwählen. Daher hat sich mit D21 eine Projektgruppe formiert, die einen Katalog von Qualitätskriterien für die Zertifizierung von Handyparken-Betreibern veröffentlicht hat.

Artikel veröffentlicht am , yg

Mitglieder der Projektgruppe sind neben den Kommunen Köln, München, Wiesbaden, Berlin sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund auch Handyparken-Betreiber, Parkscheinautomatenhersteller und Mobilfunk-Provider. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, den Kommunen Sicherheit bei der Einführung von Handyparken zu geben und für künftige Nutzer des Handyparkens Transparenz zu schaffen.

Stellenmarkt
  1. HALLESCHE Krankenversicherung a. G., Nordrhein-Westfalen, Hessen (Home-Office)
  2. Flottweg SE, Vilsbiburg bei Landshut

Um dem mobilen Parkdienst zu höherer Verbreitung zu verhelfen, will die Aktionsgruppe die Qualität und Kompatibilität der Betreiber-Angebote sicherstellen. Mit dem D21-Kriterienkatalog werden von Betreibern betriebliche Verfahren zu Fragen der Datenübertragung, des Datenschutzes, der Abwicklung der Finanzströme und vielem mehr abverlangt.

Die Durchführung des Zertifizierungsverfahrens nach den D21-Kriterien soll durch die Deutsche Telematikgesellschaft TelematicsPro e.V. in Berlin erfolgen. Drei Handyparken-Betreiber haben sich bereits zur Zertifizierung angemeldet: Stadtwerke Lemgo, Parkmobil Deutschland GmbH (München) und M-Parking GmbH (Berlin).

Die Teilnahme an einer Zertifizierung ist für die Betreiber freiwillig. Die Beliebtheit des Handyparkens ist vor allem bei Vielfahrern, gewerblich tätigen Fahrern und Betrieben mit Fahrzeugflotten groß. In zehn deutschen Städten wird der mobile Dienst seit fast einem Jahr in Pilotphasen getestet. Allein in Berlin meldeten sich über 10.000 Personen zum Handyparken an. Mehr als 90 Prozent von ihnen äußerten sich "sehr zufrieden" mit der neuen Park-Alternative, würden repräsentative Umfragen des ZIV für das Bundesamt für Straßenwesen und der TU Berlin zeigen.

Derzeit endet die Nutzbarkeit des mobilen Services aber noch an den jeweiligen Stadtgrenzen. Als nächsten Schritt plant die D21-Projektgruppe daher die Einrichtung eines deutschlandweiten Handyparken-Portals. Autofahrer können dann im Rahmen ihrer Verträge mit ihren örtlichen Betreibern auch in jeder anderen Stadt mit dem Handy "parken" - sofern sich ihr örtlicher Betreiber dem Portal angeschlossen hat.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (AMD Ryzen 9 5950X + Geforce RTX 3090)
  2. mit 276,98€ neuer Bestpreis auf Geizhals
  3. (u. a. MateBook D 15 Zoll Ultrabook Ryzen 7 8GB 512GB SSD für 699€, MateBook X Pro 2020 13,9...
  4. 117,49€ inkl. 20-Euro-Steam-Gutschein

Pathfinder 30. Jun 2006

Mal abgesehen von dem durchaus brauchbaren System des Handy Parkens, treffender Beitrag...


Folgen Sie uns
       


Mafia (2002) - Golem retro_

Wer in der Mafia hoch hinaus will, muss loyal sein - ansonsten verstößt ihn die Familie. In Golem retro_ haben wir das erneut selbst erlebt.

Mafia (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Google vs. Oracle: Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten
Google vs. Oracle
Das wichtigste Urteil der IT seit Jahrzehnten

Der Prozess Google gegen Oracle wird in diesem Jahr enden. Egal welche Seite gewinnt, die Entscheidung wird die IT-Landschaft langfristig prägen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner


    Biden und die IT-Konzerne: Die Zähmung der Widerspenstigen
    Biden und die IT-Konzerne
    Die Zähmung der Widerspenstigen

    Bislang konnten sich IT-Konzerne wie Google und Facebook noch gegen eine schärfere Regulierung wehren. Das könnte sich unter Joe Biden ändern.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Quibi Mobile-Streaming-Dienst nach einem halben Jahr dicht

    Whatsapp: Überfällige Datenschutzabstimmung mit den Füßen
    Whatsapp
    Überfällige Datenschutzabstimmung mit den Füßen

    Es gibt zwar keinen wirklichen Anlass, um plötzlich von Whatsapp zu Signal oder Threema zu wechseln. Doch der Denkzettel für Facebook ist wichtig.
    Ein IMHO von Friedhelm Greis

    1. Facebook Whatsapp verschiebt Einführung der neuen Datenschutzregeln
    2. Facebook Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum
    3. Watchchat Whatsapp mit der Apple Watch bedienen

      •  /