AMD erwartet auch Desktop-PCs mit Athlons von Dell

Analysten rechnen im September 2006 mit ersten Rechnern

In einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" bestätigte eine AMD-Managerin, dass der Prozessorhersteller an seinen neuen Kunden Dell nicht nur Opterons verkaufen will. US-Analysten rechnen schon für das Sommergeschäft in den USA mit Desktop-Rechnern von Dell, in denen AMD-Prozessoren stecken.

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Die FTD sprach dazu mit Margaret Lewis, die bei AMD Strategien für Geschäftskunden-Software entwickelt. In dem Interview betonte die Managerin: "In der Vergangenheit hat es nie lange gedauert, bis Hersteller nach dem Einbau von AMD-Chips in Server auch PC und Laptops mit unseren Prozessoren ausgestattet haben." Einen konkreten Hinweis, dass Dell nach seinen jüngst angekündigten Opteron-Servern auch tatsächlich Desktop-Rechner und Mobilcomputer mit AMD-Prozessoren anbieten will, konnte Lewis jedoch noch nicht geben.

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Dennoch reißen die Gerüchte um einen vollständigen Schwenk von Dell in Richtung AMD nicht ab. So zitiert auch die FTD den Analysten Glen Yeung von der Citibank, nach dessen Informationen Dell bereits im September 2006 Desktop-PCs mit AMD-CPUs verkaufen wolle.

Der Termin käme gerade noch rechtzeitig zum in den USA wichtigen "Back to School"-Geschäft, wo viele Studenten sich nach der Sommerpause neue Rechner von den Eltern schenken lassen. Gefragt sind hier meist sehr günstige und kompakte PCs und da könnte AMD mit seinen teils deutlich günstigeren Prozessoren durchaus punkten. Allerdings will Intel bereits im Juli seinen "Core 2 Duo" auf den Markt bringen und im Anschluss nach bisher unbestätigten Angaben die Preise für Pentium D und Pentium 4 deutlich senken. AMD wiederum soll die Preise für seine Produkte nach dem Start des Core 2 Duo beinahe halbieren - genau darauf könnte Dell setzen.

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