Google Checkout: Bezahlen mit Google
Beim Bezahlen in den Shops wird die Kreditkartennummer und auf Wunsch sogar die E-Mail-Adresse vor dem Händler geheim gehalten. Die Kaufübersicht und auch den Lieferstatus kann man dann unabhängig davon, wo man im Einzelnen bestellte, auf einer Zentralseite bei Google nachverfolgen. Google hebt besonders hervor, dass man sich so nicht mehr dutzende von Passwörtern für einzelne Shops merken müsse.
Händler haben derzeit drei Möglichkeiten, Google Checkout zu integrieren: entweder mit dem Buy-Now-Knopf(öffnet im neuen Fenster) , der direkt vom einzelnen Produkt auf die Checkout-Seite führt. Damit kann aber immer nur ein Produkt bestellt werden, weil der Warenkorb schlicht umgangen wird. Alternativ kann auch eine Integration in den Shop selbst vorgenommen werden, nur benötigt man derzeit dann eine Lösung von Mercantec, Monster Commerce, Shopsite, Volusion, Infopia oder ChannelAdvisor. Die letzte Alternative liegt in der Benutzung der Google-Checkout-API(öffnet im neuen Fenster) , womit sich auch ein anderes Warenkorb-System an das neue Bezahlsystem anschließen lässt.
Google hat zum Schutz vor Betrügereien und ungerechtfertigten Rückbuchungen ein automatisiertes sowie teilweise auch manuelle Prüfmechanismen eingerichtet. Eine Zahlungsausfallversicherung gibt es zwar nicht, aber immerhin mit der Payment Guarantee Policy(öffnet im neuen Fenster) eine Regelung, nach der unter bestimmten Voraussetzungen dem Händler wenigstens ein Teil des Schadens ersetzt wird.
Wann Google Checkout nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.
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