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Google Checkout: Bezahlen mit Google

Suchmaschine spinnt ihr Dienstleistungsangebot weiter. Google hat in den USA sein lang erwartetes Bezahlsystem "Checkout" gestartet, das zuvor unter dem Namen "GBuy" gehandelt wurde. Inhaber eines Google- bzw. Gmail-Accounts können sich in das System einloggen und nach einer Registrierung unter Angabe der eigenen Kreditkartendaten darüber in Online-Shops bezahlen.
/ Jens Ihlenfeld
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Google Checkout(öffnet im neuen Fenster) ist eng in das bisherige Angebot des Suchmaschinen-Primus eingebunden. So werden neben den Suchergebnissen bzw. in den auf Google geschalteten AdWords-Anzeigen grüne Einkaufswägelchen eingeblendet, wenn ein teilnehmender Händler gefunden wird.

Beim Bezahlen in den Shops wird die Kreditkartennummer und auf Wunsch sogar die E-Mail-Adresse vor dem Händler geheim gehalten. Die Kaufübersicht und auch den Lieferstatus kann man dann unabhängig davon, wo man im Einzelnen bestellte, auf einer Zentralseite bei Google nachverfolgen. Google hebt besonders hervor, dass man sich so nicht mehr dutzende von Passwörtern für einzelne Shops merken müsse.

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Die Zahl vom Start weg teilnehmender Shops(öffnet im neuen Fenster) umfasst schon jetzt mehr als 100 Läden, die allesamt aus den USA kommen. Auch bei Google selbst kann man mit Checkout bezahlen, beispielsweise im Google Store(öffnet im neuen Fenster) und im Google Video Store(öffnet im neuen Fenster) .

Händler haben derzeit drei Möglichkeiten, Google Checkout zu integrieren: entweder mit dem Buy-Now-Knopf(öffnet im neuen Fenster) , der direkt vom einzelnen Produkt auf die Checkout-Seite führt. Damit kann aber immer nur ein Produkt bestellt werden, weil der Warenkorb schlicht umgangen wird. Alternativ kann auch eine Integration in den Shop selbst vorgenommen werden, nur benötigt man derzeit dann eine Lösung von Mercantec, Monster Commerce, Shopsite, Volusion, Infopia oder ChannelAdvisor. Die letzte Alternative liegt in der Benutzung der Google-Checkout-API(öffnet im neuen Fenster) , womit sich auch ein anderes Warenkorb-System an das neue Bezahlsystem anschließen lässt.

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Der Händler(öffnet im neuen Fenster) kann für je 1,- US-Dollar, den er im Rahmen des Google-AdWords-Programms ausgibt, 10 US-Dollar kostenlos über Checkout einnehmen. Darüber hinaus oder wenn man gar nicht mit AdWords arbeitet, liegen die Transaktionsgebühren bei 2 Prozent des Umsatzes zuzüglich 0,20 US-Dollar pro Transaktion.

Google hat zum Schutz vor Betrügereien und ungerechtfertigten Rückbuchungen ein automatisiertes sowie teilweise auch manuelle Prüfmechanismen eingerichtet. Eine Zahlungsausfallversicherung gibt es zwar nicht, aber immerhin mit der Payment Guarantee Policy(öffnet im neuen Fenster) eine Regelung, nach der unter bestimmten Voraussetzungen dem Händler wenigstens ein Teil des Schadens ersetzt wird.

Wann Google Checkout nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.


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