ATI bringt Catalyst-Treiber 6.6 für Windows und Linux
Mit Catalyst 6.6 hat ATI sein Treiberpaket vor allem an neue Produkte angepasst. So unterstützt er nun auch Grafikkarten mit dem TV-Chip "Theater 650 Pro", der Analog- und DVB-T-Fernsehen beherrscht, aber noch nicht erhältlich ist. Passend zum neuen Chip wurde das schon länger im Treiber eingebaute Tool zur Umwandlung von Videos in andere Formate nun auch für Media Center Edition von Windows XP angepasst. Dieses Tool, das weiterhin auch unter einem herkömmlichen Windows XP läuft, benötigt aber eine Karte aus der X1000-Serie von ATI. Die Treiber selbst sind für alle ATI-Chips ab dem Radeon 9500 ausgelegt.
Die Version 6.6 des Catalyst bringt auf Systemen mit einer Grafikkarte laut ATI bei den Spielen Fear und Far Cry bis zu 18,3 Prozent mehr Leistung – dies aber nur bei Far Cry mit anisotroper Filterung. Sonst liegen die Steigerungen der Leistung im unteren einstelligen Prozentbereich. Etwas mehr Zuwachs kann man bei Crossfire-Konfigurationen mit zwei Karten erwarten. Neben mehr Funktionen und Leistung hat ATI zahlreiche kleinere Fehler beseitigt, wie sich den Release Notes auf der Downloadseite(öffnet im neuen Fenster) der Treiber entnehmen lässt. Wie auch bei den Treibern selbst lassen sich diese nicht direkt verlinken.
Unter Linux unterstützt der Catalyst 6.6 jetzt das Hinzufügen eines digital angesteuerten Flachbildschirms im laufenden Betrieb. Solange der Dämon "atieventsd" auf dem Rechner läuft, soll das neu angesteckte Display sofort eine Kopie des Inhalts des Hauptbildschirms zeigen, auch als Klon-Modus bekannt. Zudem wird die GPU unter Linux bei Überhitzung nun heruntergetaktet, was die Windows-Treiber von ATI schon seit Jahren können.



