• IT-Karriere:
  • Services:

Oracle-Chef spendet doch nicht an Harvard-Uni

Ellison musste bereits 100 Millionen US-Dollar an eigene Stiftung spenden

Eigentlich hatte Oracle-CEO Lawrence J. Ellison, laut Forbes einer der reichsten Männer der Welt, im vergangenen Jahr angekündigt, 115 Millionen US-Dollar an die US-amerikanische Harvard-Universtät spenden zu wollen. Wie Oracle nun gegenüber der News York Times bestätigte, hat sich Ellison dies nun anders überlegt.

Artikel veröffentlicht am ,

Bei der im Juni 2005 angekündigten und mit viel Anerkennung begleiteten Spende hätte es sich um die größte private Einzelspende gehandelt, welche Harvard je erhalten hätte. Die Universität wollte das Geld einsetzen, um ein "Ellison Institute for World Health" zu gründen, die Forschungsorganisation sollte die Effizienz globaler Gesundheitsprojekte untersuchen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Stuttgart
  2. meinemarkenmode.de GmbH, Münster

Laut der New York Times entschied sich Ellison für die Spendenabsage, nachdem im Februar 2006 der Universitätspräsident Lawrence H. Summers zurücktrat. Summers habe Harvard durch seinen sehr eigenen Führungsstil in eine andere Richtung entwickeln wollen und sei bei manchen Professoren dadurch angeeckt. Zudem trat er in verschiedene Fettnäpfchen, eines davon sei es gewesen, die im Vergleich geringere Zahl von weiblichen Wissenschatlern und Mathematikern in höchsten Positionen durch eine bessere Befähigung von Männern zu begründen.

Da Larry Summers der Initiator des Projekts gewesen sei, habe sich Ellison nach dem Abschied von Summers gegen die Spende entschieden, so ein Oracle-Sprecher gegenüber der Zeitung. Eine formelle Vereinbarung habe es zudem nie gegeben.

Ellisons Rückzug könnte auch noch in etwas anderem begründet sein: Der Oracle-Chef und -Gründer erklärte sich im Rahmen eines Vergleichs in einem Gerichtsverfahren um Insidergeschäfte Anfang 2006 dazu bereit, 100 Millionen US-Dollar an seine nicht mit Harvard in Verbindung stehendene Ellison Medical Foundation zu zahlen.

Bei Havard selbst hatte man von dem Rückzieher Ellisons laut New York Times noch nichts gehört, eine Sprecherin erkläre aber, dass man sehr enttäuscht sei, falls die Berichte stimmen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Gigabyte GeForce RTX 3070 Gaming OC für 819€, EVGA GeForce RTX 3080 FTW3 ULTRA GAMING...
  2. (u. a. Crusader Kings 3 für 22,99€, Cyberpunk 2077 für 33,99€)
  3. (u. a. LG OLED65CX9LA für 1.999€, Panasonic TX-50HXW584 für 449€)
  4. 72,90€ (Bestpreis)

paultrot 28. Jun 2006

ja deswegen gibt es ja auhc die Krupp-Stiftung....

Übelkrähe 28. Jun 2006

Diesen Typen interessiert doch eh nur sein eigenes Wohlbefinden; wenn man in die Hände...

Dolce vita 28. Jun 2006

... man soll den Tag nicht vor dem Abend loben ... Hat sich schon oft als sehr...


Folgen Sie uns
       


Boeing 737 Max: Neustart mit Hindernissen
Boeing 737 Max
Neustart mit Hindernissen

Die Boeing 737 ist nach dem Flugzeugabsturz in Indonesien wieder in den Schlagzeilen. Die Version Max darf seit Dezember wieder fliegen - doch Kritiker halten die Verbesserungen für unzureichend.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Flugzeug Boeing erhält den letzten Auftrag für den Bau der 747
  2. Boeing 737 Max Boeing-Strafverfahren gegen hohe Geldstrafe eingestellt
  3. Zunum Luftfahrt-Startup verklagt Boeing

Facebook: Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum
Facebook
Whatsapp stellt Nutzern ein Ultimatum

Nutzer, die den neuen Geschäftsbedingungen und der neuen Datenschutzerklärung nicht bis zum 8. Februar zustimmen, können Whatsapp nicht weiter verwenden.

  1. Facebook Whatsapp verschiebt Einführung der neuen Datenschutzregeln
  2. Watchchat Whatsapp mit der Apple Watch bedienen
  3. Strafverfolgung BKA liest Nachrichten per Whatsapp-Synchronisation mit

USA: Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören
USA
Die falsche Toleranz im Silicon Valley muss endlich aufhören

Github wirft einen Juden raus, der vor Nazis warnt, weil das den Betrieb stört. Das ist moralisch verkommen - wie üblich im Silicon Valley.
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. CES 2021 So geht eine Messe in Pandemie-Zeiten
  2. Handyortung Sinnloser Traum vom elektronischen Zaun gegen Corona
  3. CD Projekt Red Crunch trifft auf Cyberpunk 2077

    •  /