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Nokia klagt wegen Handy-Plagiat

Motorola konnte bereits erfolgreich Kopien des RAZR vom Markt verbannen. Nokia hat in Peking Klage gegen zwei Firmen eingereicht, die Nokia-Mobiltelefone kopiert und verkauft haben sollen. Betroffen ist vor allem das Modell 7260, welches vom Design her jenseits normaler Handymodelle liegt.
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Nokia fordert das Gericht in der chinesischen Hauptstadt dazu auf, den Firmen Telsda Mobile Communication Industry Developing und Song Xun Da Zhong Ke Electronic die Produktion weiterer Geräte zu untersagen und Schadensersatz zu leisten. Beide Unternehmen sind in Shenzhen angesiedelt und sollen Nachbauten des Nokia 7260 produziert und vertrieben haben.

Mit ungenierter Plagiat-Piraterie hat allerdings nicht nur Nokia zu kämpfen. Auch Motorola beschäftigt sich mit dem Thema. Auf dem asiatischen Markt wurden Plagiate von Motorolas RAZR-Linie angeboten. Vor allem in China, Hongkong und Taiwan seien nach Motorola-Angaben Nachbauten der flachen Mobiltelefone verkauft worden, die von dem koreanischen Hersteller KBT gefertigt wurden. Motorola konnte erreichen, dass KBT keine weiteren RAZR-Plagiate fertigen, vertreiben oder verkaufen wird.


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