Abo
  • Services:

T-Systems stattet Kinos mit Digitaltechnik aus

Umgerüstete Kinos in Wien und Nürnberg sollen Filmwirtschaft überzeugen

In einigen Jahren wird die digitale Distribution und Präsentation von Kinofilmen zum Alltag gehören, T-Systems will als laut eigenen Angaben erster Anbieter eines DCI-konformen Komplettpakets künftig mitmischen. Aus diesem Grunde werden nun in Wien und in Nürnberg einige Kinosäle mit digitaler Technik der Telekom-Tochter bestückt, um der Filmwirtschaft das in Entwicklung befindliche System in Aktion zeigen zu können.

Artikel veröffentlicht am ,

Bei der Digitalkinolösung von T-Systems geht es vor allem um das Rechtemanagement zwischen Filminhaber und Vorführer. Verschlüsselte Hauptfilme sollen dabei in digitaler Form per Satellit eingespielt und auf Festplatte gesichert werden, was etwa 30 bis 60 Minuten pro Film dauert. Die zur Wiedergabe nötigen Schlüssel werden hingegen aus Sicherheitsgründen per terrestrisches Netz (ISDN/DSL) übertragen. Auch Trailer, Werbung und alternative Inhalte werden digital eingespeist.

Stellenmarkt
  1. AGRAVIS Raiffeisen AG, Münster
  2. KOSTAL Automobil Elektrik, Dortmund

Die Wiedergabe erfolgt schließlich auf 2K-Projektoren, deren Auflösung bisher nur wenig über der von HDTV (1080p) liegt. Kinoprojektionssysteme mit höherer Auflösung entwickeln etwa die Forscher vom Fraunhofer-Institut in Zusammenarbeit mit Industriepartnern wie Kinoton, die auch bei den beiden T-Systems-Demonstrationseinrichtungen mitgewirkt haben.

T-Systems hat einige Säle des Wiener UCI-Kino "Filmpalast Millennium City" und des "Admiral Filmpalast" in Nürnberg mit seiner "Digital Cinema Factory" getauften Technik bestückt. Diese umfasst Ausspiel- und Verteiltechnik einschließlich Systemmanagement. Die Anbindung erfolgte in beiden Fällen über Satellit, obwohl auch andere breitbandige Datenwege zu den Server-Systemen in den Kinos möglich wären.

Zu den Preisen für die digitale Umrüstung eines Kinos wollte T-Systems noch keine Angaben machen, es gebe verschiedene Investitionsmodelle und die Projektionstechnik sei mit Abstand das Teuerste am Ganzen. Dazu kommen noch Empfangsvorrichtung und Server. Die kombinierte Soft- und Hardwarelösung von T-Systems verwaltet dabei die Rechte und Schlüssel.

Gegenüber Golem.de gab ein Sprecher der "Media&Broadcast"-Abteilung von T-Systems an, dass die Installationen vor allem eine Technikdemonstration sein sollen. Ab Herbst 2006 soll es dann richtig losgehen und in den laufenden Betrieb übergegangen werden. Für diesen Zeitraum ist auch ein Wechsel von MPEG-2 zur hochqualitativeren JPEG2000-Kompression geplant.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Football Manager 2018 für 14,49€)
  2. 89,99€ (Vergleichspreis 103,54€)
  3. 138,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis 149,90€)
  4. 399€ + 5,99€ Versand oder versandkostenfrei bei Zahlung mit paydirekt oder 25€ Extra-Rabatt...

andreas buono 03. Jul 2006

digitalprojetoren hatte das admiral bereits ein jahr VOR dem cinecitta eingeführt. aber...

/dev/null 28. Jun 2006

Ich hab da so ein Gefühl, das wir in ein paar Jahren eine Golem-Meldung lesen werden...

asdff 28. Jun 2006

*g* stimmt oder war nie im Kino ^^ evlt. könnte man gaaanz vorne in den ersten paar...

Black_Hwak 28. Jun 2006

Full Ack! Irgend wie versteh' ich da was nicht: Das Wiener UCI-Milleniums-City-Kino...

Deutsch-Niete 28. Jun 2006

Heul nicht rum, das ist doch bekannt, daß das sprachliche Niveau hier etwas...


Folgen Sie uns
       


Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live

Fallout 76 wird Multiplayer bieten, Starfield und Elder Scrolls 6 werden angekündigt und Bethesda bringt mit Rage 2 und Doom Eternal jede Menge Action: Konnte uns das im nächtlichen Stream begeistern?

Bethesda E3 2018 Pressekonferenz -Live Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Razer Huntsman im Test: Rattern mit Infrarot
Razer Huntsman im Test
Rattern mit Infrarot

Razers neue Gaming-Tastatur heißt Huntsman, eine klare Andeutung, für welchen Einsatzzweck sie sich eignen soll. Die neuen optomechanischen Switches reagieren schnell und leichtgängig - der Geräuschpegel dürfte für viele Nutzer aber gewöhnungsbedürftig sein.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huntsman Razer präsentiert Tastatur mit opto-mechanischen Switches
  2. Razer Abyssus Essential Symmetrische Gaming-Maus für Einsteiger
  3. Razer Nommo Chroma im Test Blinkt viel, klingt weniger

Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

    •  /