Marvell kauft Intels PDA- und Smartphone-Prozessoren

Kaufpreis für die Sparte liegt bei 600 Millionen US-Dollar

Der Chip-Hersteller Marvell kauft Intels Kommunikations- und Applikationsprozessor-Geschäft für rund 600 Millionen US-Dollar. Dazu zählt ein Teil der XScale-Prozessoren samt der Familien PXA9xx (Codename Hermon), die in den Blackberry-Modellen der Serie 8700 zum Einsatz kommen sowie die Serie PXA27x alias Bulverde, die im Palm Treo und dem Motorola Q steckt.

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Bereits Anfang 2005 hatte Intel angekündigt das Unternehmen umzukrempeln und alle Sparten auf den Prüfstand zu stellen. Anfang Juni 2006 hieß es in den Medien, Intel werde seine PDA-Prozessoren, Netzwerk-Hardware und auch den Itanium aufgeben oder verkaufen. Intel hatte die Meldung als Gerücht bezeichnet und weder dementiert noch bestätigt. Zumindest in Teilen hat sich dies aber nun bewahrheitet.

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Mit dem Verkauf der Sparte könne sich Intel nun stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren, das neben PC-Prozessoren auch Chipsätze und Funkchips für WLAN und WiMAX umfasst.

Von dem Verkauf des Geschäftszweiges sind rund 1.400 Mitarbeiter betroffen, die meisten sollen bei Marvell unterkommen. Der Kaufpreis liegt bei 600 Millionen US-Dollar in bar, allerdings hat Intel die Option, 100 Millionen US-Dollar davon in Marvell-Aktien zu erhalten.

Der Verkauf betrifft nur einen von Intels ARM-basierten XScale-Prozessoren. In den Bereichen Netzwerk und Storage wird Intel auch weiterhin entsprechende Chips einsetzen und die zu Grunde liegenden Designs direkt von ARM lizenzieren.

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