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Whois-Daten: Behörden warnen vor Zugriffsbeschränkungen

Einschränkungen durch ICANN könnten Ermittler behindern. Überlegungen der ICANN, den Zugriff auf Whois-Daten zu beschränken, stoßen unter anderem bei der US-Handelskammer (FTC) auf Ablehnung. Der freie Zugriff auf Whois-Daten sei für die Durchsetzung von Verbraucherrechten unabdingbar.
/ Jens Ihlenfeld
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Die ICANN erwägt, den Zugriff auf Whois-Daten zu beschränken, diese sollen nur für technische Fragen zur Verfügung stehen. Dagegen wenden sich diverse Behörden weltweit, die seit Jahren die Daten für ihre Arbeit nutzen, geht es doch darum, kriminelle Handlungen im Internet aufzudecken.

Ein Blick in die Whois-Datenbank sei oft das erste Mittel, wenn es darum geht herauszufinden, wer hinter verdächtigen Aktivitäten stecken könnte. Mitunter seien erhebliche Strafen verhängt worden, die ohne Zugriff auf die Daten nicht möglich gewesen wären.

Sofern die Daten akkurat gepflegt seien, würden sie eine große Hilfe für die Ermittlungsbehörden darstellen, argumentiert die FTC. Aber selbst falsche Informationen hätten schon Hinweise enthalten, die letztendlich zu einer Verurteilung geführt haben. Eine Beschränkung des Zugriffs auf die Daten würde daher Ermittlungsbehörden deutlich behindern.


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