Abo
  • Services:
Anzeige

FON will mit einem "Big Bang" durchstarten

WLAN-Community subventioniert eine Million FON:Router

Das unter anderem von Google und Skype finanzierte Unternehmen FON will nun richtig loslegen, um sein je nach Wunsch des Nutzers kostenloses (Modell Linus) oder auch kostenpflichtiges WLAN-Angebot (Modell Bill) unter die Leute zu bringen. Dazu bietet FON eine Million so genannte "FON:Router" zum subventionierten Preis von 5,80 Euro zuzüglich Versand an und will so das größte WLAN-Hotspot-Netz der Welt entstehen lassen, das nicht nur Skype-Nutzer kostenlos nutzen können.

Die FON:Router kommen von Linksys (WRT54GL) oder Buffalo (WHRG54S) und sind mit einer speziellen Firmware bestückt, so dass sie für den Dienst von FON genutzt werden können. Diese Firmware liegt jetzt in einer neuen Version vor, die zahlreiche neue Funktionen bietet.

Anzeige

Ab September 2006 will FON.com einen eigenen Router unter dem Namen "FONera" in Millionenstückzahlen weltweit auf den Markt bringen. Ab Oktober 2006 soll zudem ein mit USB erweitertes Modell, genannt "FON:Downloader", hinzukommen.

Hinter FON steht der argentinische Unternehmer Martin Varsavsky, der schon das größte spanische Internetunternehmen Ya.com und mit Jazztel ein weiteres großes Telekommunikationsunternehmen aufgebaut hat, unterstützt jeweils durch potente Geldgeber. Und auch für FON konnte Varsavsky nun namhafte Geldgeber gewinnen: Google, Skype, Sequoia Capital und Index Ventures. Die vier haben FON zunächst mit 18 Millionen Euro ausgestattet. Die Nutzer des Dienstes, die "Foneros", sollen ihr drahtloses Netz kostenlos (Modell "Linus") oder gegen Gebühren (Modell "Bill") zur Verfügung stellen können.

Bislang wurde nur das Modell "Linus" unterstützt, erst mit der jetzt verfügbaren neuen FON-Firmware steht auch das Modell "Bill" zur Verfügung. Die Bezahlung wird über PayPal abgewickelt. Auch die Nutzungsart "Alien" steht nun zur Verfügung. Die "Bills" erhalten Geld von "Aliens", Besuchern, die ihr Netz nicht via FON teilen, sondern ein Tagesticket über den Hotspot eines Bills kaufen.

Beide Nutzergruppen, "Linus" und "Bill", können zudem ihren lokalen Nachbarn freien, unlimitierten Zugriff auf beliebige Inhalte gestatten. Dazu werden zwei beliebige URLs in den Routern eingetragen. Zudem ist es nun möglich, den eigenen FON:Router via Webinterface aus der Ferne zu konfigurieren, fernzuwarten und mit der aktuellen Firmware zu versorgen. Über das Webinterface kann der Routerbesitzer zudem jederzeit sehen, wer gerade über den eigenen FON:Accesspoint surft.

Skype-Nutzer sollen einen ganz besonderen Service erhalten: Künftig sollen sich Skype-Nutzer ohne weitere Authentifizierung über FON:Hotspots einloggen können.


eye home zur Startseite
Koma 11. Jul 2010

Ich wohne in einem Studentenwohnheim wo wir leider auch hotsplots nutzen. Ich kann nur...

derLars 18. Okt 2006

*ROFL* Es sind etwa 5 Euro pro Jahr.

Matjes 10. Jul 2006

Ich glaube, da liegt jemand total falsch. Für mich erscheint die Idee noch immer genial...

Matjes 10. Jul 2006

Wer schnell ist und im richtigen Postleitzahlenbereich wohnt, bekommt sogar einen der...

mike 09. Jul 2006

sag ich nicht. ich weiss nur dass mir freifunk in berlin nichts bringt, wenn ich in...




Anzeige

Stellenmarkt
  1. Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, Mainz und Nieder-Olm
  2. Comline AG, Oldenburg
  3. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  4. Daimler AG, Leinfelden-Echterdingen


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Supernatural, True Blood, Into the West, Perry Mason, Mord ist ihr Hobby)
  2. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 44,97€, Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  3. 5,94€ FSK 18

Folgen Sie uns
       


  1. Matrix Voice

    Preiswerter mit Spracherkennung experimentieren

  2. LTE

    Telekom führt Narrowband-IoT-Netz in Deutschland ein

  3. Deep Learning

    Wenn die KI besser prügelt als Menschen

  4. Firepower 2100

    Cisco stellt Firewall für KMU-Bereich vor

  5. Autonomes Fahren

    Briten verlieren Versicherungsschutz ohne Software-Update

  6. Kollisionsangriff

    Hashfunktion SHA-1 gebrochen

  7. AVM

    Fritzbox für Super Vectoring weiter nicht verfügbar

  8. Nintendo Switch eingeschaltet

    Zerstückelte Konsole und gigantisches Handheld

  9. Trappist-1

    Der Zwerg und die sieben Planeten

  10. Botnetz

    Wie Mirai Windows als Sprungbrett nutzt



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Warum wird da nicht viel mehr Geld reingesteckt?

    bombinho | 02:30

  2. Re: Der schlaue Gamer holt sich den RyZen 1600X...

    burzum | 02:26

  3. Re: Interessante Idee...

    burzum | 02:22

  4. Design der App

    Gandalf2210 | 01:59

  5. Re: Versandkosten

    tool123 | 01:57


  1. 17:37

  2. 17:26

  3. 16:41

  4. 16:28

  5. 15:45

  6. 15:26

  7. 15:13

  8. 15:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel