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Open-Source-Unternehmen Compiere erhält Finanzspritze

6 Millionen US-Dollar Risikokapital für freies ERP- und CRM-System. Compiere entwickelt freie ERP- und CRM-Applikationen unter einer Open-Source-Lizenz und erhielt jetzt eine Finanzspritze in Höhe von 6 Millionen US-Dollar durch New Enterprise Associates (NEA). Das seit 1999 bestehende Unternehmen wurde bislang allein von seinen Gründern finanziert.
/ Jens Ihlenfeld
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Das frische Kapital will Compiere für den Ausbau einer weltweiten Infrastruktur verwenden, um so dem eigenen Partnernetz eine bessere Unterstützung bieten zu können. Zudem soll der Hauptsitz des Unternehmens nach Silicon Valley in Kalifornien verlegt werden.

"Da wir bereits zu einem frühen Zeitpunkt unserer Unternehmensgeschichte profitabel waren, waren wir in der Lage, unser Wachstum von innen heraus zu finanzieren. Allerdings hat die Nachfrage nach unserem Produkt inzwischen unsere intern finanzierten Wachstumsmöglichkeiten weit übertroffen. Daher sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass die Zusammenarbeit mit einem erstklassigen Venture-Unternehmen wie NEA der vernünftigste und sicherste Schritt ist, ein anhaltendes Wachstum sicherzustellen" , kommentiert Jörg Janke, Gründer und CEO von Compiere, den Schritt.

Das Open-Source-System "Compiere ERP & CRM" stellt ERP- und CRM-Funktionen, Buchhaltung sowie Beschaffungs- und Kollaborationsmanagement zur Verfügung und wird weltweit von mittelständischen Unternehmen und Konzernen in verschiedenen Branchen eingesetzt. Compiere ist seit 2001 als Open Source verfügbar und seitdem mehr als 1 Million Mal heruntergeladen worden. Weltweit unterstützen derzeit mehr als 70 zertifizierte Partner die Implementierung und Integration von Compiere, in Deutschland sind es fünf.


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