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Erhält Firefox 2.0 eine andere Rechtschreibkorrektur?

Firefox-Entwickler auf der Suche nach anderer Rechtschreibprüfung. Mit Firefox 2.0 erhält der Browser erstmals eine Rechtschreibkorrektur. Damit lassen sich dann Eingaben in Formularfeldern auf Tippfehler hin prüfen, etwa bei der Nutzung von Webmailern. Auf Grund von Lizenzproblemen können die Firefox-Entwickler nicht ihre bevorzugte Rechtschreibkorrektur einbinden und sind daher nun auf der Suche nach einer Alternative.
/ Ingo Pakalski
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In den Alpha-Versionen von Firefox 2.0 setzen die Entwickler bislang das Produkt MySpell(öffnet im neuen Fenster) ein, das jedoch nur in der englischen Sprachausführung unter der LGPL(öffnet im neuen Fenster) steht, erklärt Firefox-Entwickler Ben Goodger in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) . Außerdem ist Goodger von MySpells Korrekturleistung enttäuscht. Die Browser-Suite Mozilla und der E-Mail-Client Thunderbird nutzen die MySpell-Engine für die Rechtschreibprüfung seit längerer Zeit. Noch bis März 2006 hat auch OpenOffice.org auf MySpell gesetzt und wechselte dann zu Hunspell .

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Deutlich bessere Korrekturergebnisse verspricht sich Ben Goodger von dem Einsatz von Aspell(öffnet im neuen Fenster) . Die Aspell-Engine wird jedoch ausschließlich unter der restriktiveren GPL(öffnet im neuen Fenster) angeboten und lässt sich daher nach Goodgers Angaben nicht in Firefox einbinden. Der Webbrowser Opera setzt Aspell bereits seit langem ein(öffnet im neuen Fenster) .

Nun ruft Goodger die Firefox-Gemeinschaft auf, Vorschläge für Alternativen zu MySpell und Aspell zu machen, um Firefox 2.0 mit einer qualitativ besseren Rechtschreibprüfung zu versehen. Noch steht nicht fest, ob Firefox 2.0 schließlich mit Hunspell(öffnet im neuen Fenster) bestückt wird, wie Leser von Goodgers Blog vorgeschlagen haben. Auf Grund der von Goodger skizzierten Lizenzprobleme mit der Aspell-Engine deutet sich ein Wechsel zu Hunspell an.


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