• IT-Karriere:
  • Services:

Urteil: Prepaid-Guthaben darf nicht verfallen

Oberlandesgericht gibt Verbraucherschützern im Streit mit O2 recht

O2 darf Prepaid-Guthaben seiner Kunden nicht nach einer Laufzeit von 13 Monaten oder bei Beendigung des Vertrages löschen, entschied jetzt das Oberlandesgericht München (AZ: 29 U 2294/06). Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg fordert alle Prepaid-Anbieter auf, ihre Verträge entsprechend anzupassen.

Artikel veröffentlicht am ,

Das OLG München bestätigte eine entsprechende Entscheidung des Landgerichtes München, das die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg Anfang Februar in erster Instanz erstritten hatte. Auf die Klage der Verbraucherzentrale hin hatte das Landgericht schon damals dem Mobilfunknetzbetreiber O2 die Verwendung von drei Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen untersagt. Jetzt hat auch das Oberlandesgericht München diese Klauseln für unzulässig erklärt.

Stellenmarkt
  1. Formel D GmbH, Köln
  2. Beuth Verlag GmbH, Berlin

Demnach darf bei einem Prepaid-Tarif ein Guthaben nicht 12 Monate nach der Aufladung verfallen, wenn nicht innerhalb des darauffolgenden Monats eine weitere Aufladung erfolgt. Auch bei Beendigung eines Vertrages darf ein bestehendes Restguthaben nicht verfallen, das OLG München sieht in entsprechenden AGB-Klauseln eine unangemessene Benachteiligung der Kunden.

Auch Gebühren für eine Sperre erklärte das Gericht für unwirksam.

"Mit diesem Urteil haben wir einen weiteren Sieg für den Verbraucherschutz im Telekommunikationsbereich erstritten", zeigt sich Brigitte Sievering-Wichers, Telekommunikationsexpertin der Verbraucherzentrale, erfreut. Das Urteil stärke die Rechte der Millionen Handynutzer mit Prepaid-Verträgen.

Die Verbraucherzentrale fordert, dass alle Anbieter, die in ihren aktuellen Prepaid-Verträgen ähnliche Klauseln verwenden, ihre Vertragsbedingungen auf Grund des Urteils ändern und verbraucherfreundlich gestalten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. Gigabyte Radeon RX 6800 Gaming OC 16G für 878,87€)

strommel 23. Jul 2008

was soll dr quatsch ! es gibt mitlerweile anbieter die den Tarief nicht hochgesetzt...

tachauch 28. Jun 2006

Da stand auch nicht mehr, als man mit etwas Suchen zu dem Thema hätte finden können...

tachauch 24. Jun 2006

Notruf geht auch Ohne SIM Karte. Alles andere darf und soll auch Geld kosten. Du meinst...

derMeier 23. Jun 2006

So ist es auch bei T-Mobile Click&Go. Ich zahle ins D1-Netz 5ct. die Minute, für alles...

vfhndf 23. Jun 2006

Na, das mit dem Nachweis wird ja nicht so schwierig sein, wo die Telefongesellschaften...


Folgen Sie uns
       


Sega Mega Drive (1990) - Golem retro_

Mit Mega-Power sagte Sega 1990 der Konkurrenz den Kampf an. Im Golem retro_ holen wir uns die Spielhalle nach Hause.

Sega Mega Drive (1990) - Golem retro_ Video aufrufen
Samsung QLED 8K Q800T im Test: 8K im Fernseher reicht nicht aus
Samsung QLED 8K Q800T im Test
8K im Fernseher reicht nicht aus

Samsungs Q800T-Fernseher stellt viele Pixel auf einem großen Bildschirm dar. Der relativ preisgünstige Einstieg in 8K hat aber Schwächen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Anzeige Angebote der Woche - Galaxy S21, Speichermedien und mehr
  2. Korea Samsung-Chef erneut wegen Korruption verurteilt
  3. Smartphone Samsung will künftig auf Netzteile verzichten

Notebook-Displays: Tschüss 16:9, hallo 16:10!
Notebook-Displays
Tschüss 16:9, hallo 16:10!

Endlich schwenken die Laptop-Hersteller auf Displays mit mehr Pixeln in der Vertikalen um. Das war überfällig - ist aber noch nicht genug.
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. Microsoft LTE-Laptops für Schüler kosten 200 US-Dollar
  2. Galaxy Book Flex2 5G Samsungs Notebook unterstützt S-Pen und 5G
  3. Expertbook B9 (B9400) Ultrabook von Asus nutzt Tiger Lake und Thunderbolt 4

Data-Mining: Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen
Data-Mining
Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen

Betreiber von Onlineshops wollen wissen, was sich verkauft und was nicht. Mit Data-Mining lassen sich aus den gesammelten Daten über Kunden solche und andere nützliche Informationen ziehen. Es birgt aber auch Risiken.
Von Boris Mayer


      •  /