Sony entwickelt neues Tape-Format AIT-5 mit 400 GByte

Abwärtskompatibel bis AIT-3

Das Backup-Medium "Advanced Intelligent Tape" (AIT) erfährt nach AIT-4 im Jahr 2004 nun ein neues Update. Sony liefert bereits erste Prototypen von AIT-5-Laufwerken und den passenden Kassetten aus. Diese sollen ohne Kompression 400 GByte auf einem Cartridge unterbringen können.

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Damit geht das Format AIT ins zehnte Jahr seiner Entwicklung und ist nun einer der langlebigsten Standards für die Bandsicherung. AIT basiert auf einer Kasssette, die dem Video8-Format ähnelt, das Band ist hier 8 Millimeter breit und wird von einer rotierenden Kopftrommel gelesen und beschrieben. Das Konzept konkurriert mit "Digital Linear Tape" (DLT), das mit feststehenden Köpfen arbeitet. Sony hält an seiner Roadmap fest, die vorsieht, die Kapazität von Generation zu Generation zu verdoppeln. Nach dem 2005 vorgestellten AIT-4 mit 200 GByte folgt jetzt also AIT-5, das ohne Kompression 400 GByte auf einer Kassette speichern soll.

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Da Bandsicherung fast nur noch im professionellen Bereich eingesetzt wird, ist Abwärtskompatibilität besonders wichtig. Sony verspricht, dass die neuen Laufwerke die Formate von AIT-3, AIT-3ex und AIT-4 sowohl lesen als auch beschreiben können. Mit einer üblichen Kompressionsrate für Unternehmensdaten von 2,6:1 passen auf ein AIT-5-Band über 1 Terabyte an Daten. Bereits komprimierte Audio- und Videodateien profitieren von solchen Backup-Komprimierungen natürlich kaum.

Derzeit liefert Sony erste Laufwerke im 3,5-Zoll-Format und die passenden Bänder an seine OEM-Kunden aus. Diese wollen laut Sony bis Ende 2006 kommerzielle Produkte auf den Markt bringen, zu denen auch die Autoloader genannten automatischen Kassettenwechsler gehören. Die Preise von Geräten und Medien sind somit noch nicht absehbar.

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