Sanyo und Nokia sagen CDMA-Joint-Venture ab
Nokia will CDMA-Geschäft bis April 2007 zurückfahren. Im Februar 2006 kündigten Nokia und Sanyo an, ihr CDMA-Geschäft zusammenzulegen. Doch daraus wird nichts, die beiden Unternehmen haben die Pläne auf Eis gelegt und ihre Gespräche beendet. Die Mobilfunktechnik CDMA ist vor allem in den USA weit verbreitet.
Beide Seiten seien in den Verhandlungen zu dem Schluss gekommen, dass es besser sei, wenn jeder für sich weitermacht bzw. andere Partner sucht. Allerdings kündigte Nokia zugleich an, sein CDMA-Geschäft zu restrukturieren, die eigene Entwicklung und Fertigung von CDMA-Technik soll bis April 2007 heruntergefahren werden. Nach Abwägung aller Optionen sei dies der einzige Weg, so Kai Oistamo, Executive Vice President von Nokia Mobile Phones.
Dennoch will Nokia in wichtigen CDMA-Märkten auch weiterhin vertreten bleiben und Handys anbieten, insbesondere in Nordamerika. Für die Resktrukturieung plant Nokia Kosten in Höhe von 150 Millionen Euro im dritten Quartal 2006 ein.
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