Xbox 360 mit interner Wasserkühlung
So will unter anderem die offizielle Xbox-Zeitschrift in Großbritannien den Umbau in ihrer kommenden Ausgabe vorstellen. Das Interesse an zusätzlicher Kühlung für die Xbox 360 ist hoch, da das Gerät seine rund 140 Watt elektrischer Leistungsaufnahme außer in Bild und Ton auch in eine erhebliche Geräuschkulisse umsetzt.
Der Case-Modder hat seine Lösung aus mehreren Teilen von kommerziellen Wasserkühlungen zusammengesetzt und CPU und Grafikchip der Xbox 360 mit einem Wasser-Kühlkörper versehen. Die besonders kleine Pumpe des Konzepts stammt von Thermaltake, die Kühlkörper von Zern und Koolance. Das alles fand samt eines Radiators für 90-Millimeter-Lüfter noch im Gehäuse der Xbox 360 Platz. Bilder des Projekts finden sich nicht nur in einem Artikel(öffnet im neuen Fenster) bei Xbox-Scene, der Fortschritt des Projekts ist auch im dortigen Forum dokumentiert.(öffnet im neuen Fenster)
Der Umbau überzeugt nicht nur durch die effektive Nutzung des beengten Raumes im 360-Gehäuse. Das Seitenteil wurde auch durch getöntes Plexiglas verschönert, damit die blauen LEDs zu sehen sind. Und selbst DVDs sieht man rotieren, da das Laufwerksgehäuse geschickt ausgeschnitten wurde. Auch an Funktionalität wurde gedacht: Der Wasserkreislauf kann von außen neu befüllt werden.
Damit zeigt das Projekt, dass interne und wartungsarme Wasserkühlungen auch in Consumer-Geräten machbar sind. Derartige Systeme haben sich jedoch bei Elektronik für den Massenmarkt noch nicht durchgesetzt, was vor allem an den zusätzlichen Kosten liegen dürfte. Grob geschätzt liegt der Preis für die Einzelteile der internen Xbox-Wasserkühlung bei rund 200,- Euro.
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