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Studie prognostiziert der Medienbranche robustes Wachstum

Die Marktregion Europa/Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) sollte vor allem von der Entwicklung in Osteuropa und Russland profitieren und um jährlich 6,1 Prozent auf 580 Milliarden US-Dollar bis 2010 zulegen. Der deutsche Markt für die Medien- und Unterhaltungsindustrie wird der Studie zufolge von rund 78 Milliarden US-Dollar im Jahr 2005 um jahresdurchschnittlich rund vier Prozent auf knapp 95 Milliarden US-Dollar im Jahr 2010 wachsen. Allein für 2006 erwartet PwC unter anderem wegen der Fußball-Weltmeisterschaft ein Umsatzplus von rund vier Milliarden US-Dollar.

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Besonders hohe Wachstumsraten prognostizieren PricewaterhouseCoopers der Internet- und Spiele-Industrie, mehr als 10 Prozent jährlich. Die Entwicklung immer schnellerer Internetverbindungen erschließt der Internetbranche neue Geschäftsfelder. Allein die Erlöse aus dem Netzzugang werden der Studie zufolge von 2006 bis 2010 um jährlich 11,9 Prozent auf 214 Milliarden US-Dollar steigen. In Deutschland lag der Umsatz mit Zugangsentgelten für das Breitband-Internet im Jahr 2005 bei geschätzt 4,1 Milliarden US-Dollar. Bis 2010 dürfte der Umsatz wegen der aggressiven Expansion von Seiten der Telefon- und Kabelnetzgesellschaften auf 11,4 Milliarden US-Dollar steigen. Damit wäre Deutschland der größte Markt innerhalb der EMEA-Region vor dem Vereinigten Königreich.

Das weltweite Marktvolumen für Video- und Computerspiele werde jährlich um durchschnittlich 11,4 Prozent auf 46 Milliarden US-Dollar zunehmen. Besonders dynamisch sollen sich die Verkäufe von Download-Spielen für Mobiltelefone, von Online-Spielen sowie die Umsätze mit Spielkonsolen entwickeln, während der PC-Bereich eher stagniert. Für Deutschland sei ein überdurchschnittliches Wachstum von jährlich 12,7 Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar zu erwarten. Damit bleibt Deutschland der zweitwichtigste Markt der Region EMEA hinter Großbritannien mit einem für 2010 geschätzten Umsatz von 4,5 Milliarden US-Dollar.

Für die Filmindustrie wird bis 2010 ein Umsatzplus von jährlich 5,3 Prozent auf 104 Milliarden US-Dollar erwartet. Dabei sollen die zuletzt rückläufigen Erlöse an den Kinokassen durch den Bau neuer, attraktiverer Kinos mit digitaler Leinwandtechnik wieder aufgefangen werden. Gleichzeitig profitiere der Heimkinomarkt voraussichtlich von der Einführung der DVD-Nachfolger HD DVD und Blu-ray.

Auch die Musikindustrie soll die herben Umsatzeinbußen der vergangenen Jahre bis 2010 wenigstens zum Teil wieder ausgleichen können. Für den Zeitraum ab 2006 prognostiziert die Studie ein jährliches Wachstum von 5,2 Prozent auf 47,9 Milliarden US-Dollar zum Ende des Jahrzehnts. Während der Umsatz aus dem Verkauf von CDs und anderen Tonträgern weiter sinken dürfte, sind beim Musik-Download auf Computer und Mobiltelefon deutliche Zuwächse zu erwarten.

Der kostenpflichtige Report "Entertainment & Media Outlook" kann unter materialogic.com bestellt werden.

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:-) 22. Jun 2006

Wie sich die Zeiten doch ändern. Früher haben sich die Leute unterhalten, heute macht...

Paule Panzer 21. Jun 2006

In zukunft werden die Einahmen aus den Pauschalgebühren nur noch an Künstler ausgeschütet...


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