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Hiptop2-Nachfolger mit Bluetooth und Musik-Player

Sidekick 3 mit Mini-SD-Card-Slot, wechselbarem Akku und 1,3-Megapixel-Kamera. In den USA hat T-Mobile Dangers ein neues Hiptop-Modell vorgestellt. In den USA wird der Hiptop als Sidekick vermarktet und bietet nun in der dritten Generation endlich Bluetooth, einen Speicherkartensteckplatz und einen Musik-Player. Am grundsätzlichen Gerätekonzept hat sich nichts geändert, so dass sich unter dem drehbaren Display eine Mini-Tastatur befindet, um unterwegs E-Mails zu beantworten.
/ Ingo Pakalski
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Insgesamt hat der Hiptop- bzw. Sidekick-Hersteller Danger zahlreiche Verbesserungen an dem Gerät vorgenommen. So unterstützt der Sidekick 3 nun Bluetooth, kann per Mini-SD-Card um mehr Speicherkapazität ergänzt werden und verfügt über einen Musik-Player für MP3-Dateien. Aufgebohrt wurde die eingebaute Kamera, die nun statt der bisherigen VGA-Auflösung auf 1,3 Megapixel kommt. Der Kamera steht ein LED-Licht für Aufnahmen in dunkler Umgebung sowie ein Spiegel für Selbstporträts zur Seite.

Neben der bisherigen GPRS-Unterstützung gesellt sich nun auch EDGE dazu, um darüber Daten zügiger zu übermitteln. Das bisherige Drehrad auf der rechten Gehäuseseite wurde durch einen Trackball ersetzt, der eine leichtere Bedienung des Geräts – insbesondere mit nur einer Hand – verspricht. Der bisher fest eingebaute Akku kann nun ausgetauscht werden, um die Laufzeit des Geräts etwa mit Hilfe eines Zweitakkus zu verlängern.

Das Grundkonzept des Hiptop bzw. Sidekick blieb unverändert: Unter einem aufklappbaren Display steckt eine hintergrundbeleuchtete Mini-Tastatur, die verbesserte Tasten aufweist, um unterwegs bequem Texte einzugeben. Fiel der Vorgänger durch eine flachere Bauweise auf, wurde das neue Modell nochmals schmaler und misst nun 130 x 59 x 22 mm. Wie gehabt zeigt das TFT-Display bis zu 65.536 Farben bei einer Auflösung von 240 x 160 Pixeln.

Den Arbeitsspeicher hat Danger nochmals aufgestockt, so dass 64 MByte RAM sowie 64 MByte Flash-ROM für das Betriebssystem und die Applikationen bereitstehen. Das Tri-Band-Gerät arbeitet in den GSM-Netzen 900, 1.800 sowie 1.900 MHz, ist aber neben den Handy-Funktionen vor allem auf die mobile Bearbeitung von E-Mails ausgerichtet. Bei Telefonaten wird entweder das geschlossene Gerät ans Ohr gehalten oder man verwendet ein drahtloses bzw. kabelgebundenes Headset.

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Das Betriebssystem auf Java-Basis bietet eine überarbeitete Bedienoberfläche, einen E-Mail-Client, einen optimierten HTML-Browser sowie PIM-Programme zur Termin- und Adressverwaltung. Neben dem AOL Instant Messenger (AIM) und dem Yahoo-Messenger liegt nun auch der MSN Messenger bei, um darüber mit anderen unterwegs Instant Messages auszutauschen. Das Adressbuch kann Kontakte mit einem Foto versehen und für den Datenaustausch mit dem PC liegt IntelliSync bei, um Kalender- und Adressdaten sowie Aufgaben mit Microsoft Outlook abzugleichen.

E-Mails gelangen per Push-Dienst auf das Gerät, wozu mehrere POP3-Postfächer abgefragt werden. Dateianhänge in Form von Word-Dokumenten, PDF-Dateien sowie Bildern der Formate JPG, GIF und PNG lassen sich auf dem mobilen Begleiter darstellen. Für eine zügige Übermittlung von Webseiten und E-Mails werden diese Daten von einem Hiptop-Server komprimiert an das Gerät gesendet. Wie viel der Neuling wiegt und wie lange der Akku einsatzfähig ist, gab der Hersteller nicht bekannt.

T-Mobile USA will den Sidekick 3 im Juli 2006 auf den US-Markt bringen. Ob oder wann das Gerät nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt. In Deutschland bieten T-Mobile und E-Plus das Vorgängermodell an.


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