• IT-Karriere:
  • Services:

Ruby trifft .Net

Compiler übersetzt Ruby-Quelltext in .Net-Managed-Code

Die Queensland University of Technology hat eine Beta-Version des Ruby.Net Compilers für Windows veröffentlicht. Dieser soll in Ruby geschriebenen Quelltext in korrekten .Net-Managed-Code übersetzen, der sich mit Microsofts .Net-Laufzeitumgebung ausführen lässt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Die Beta-Version des Ruby.Net-Compilers soll zwar bereits funktionieren, allerdings noch nicht komplett sein. Zudem haben sich die Entwickler noch nicht darum gekümmert, die Leistung des Compilers zu optimieren und auch die Zusammenarbeit mit in anderen Sprachen geschriebenen .Net-Programmen wurde bisher außen vor gelassen. Stattdessen konzentrieren sie sich derzeit darauf, eine komplette semantische Kompatibilität zum Ruby-Interpreter zu erreichen.

Stellenmarkt
  1. operational services GmbH & Co. KG, Nürnberg
  2. Hays AG, München

Das Ziel des Projektes ist es, einen Compiler zu schreiben, der in Ruby geschriebene Programme in .Net-Managed-Code übersetzt, die sich dann in der Common Language Runtime, der Laufzeitumgebung für .Net, ausführen lassen. Dabei soll der Compiler die Kernsprache sowie Ruby-Klassen wie Class, Object, Array und String unterstützen. Andere Ruby-Bibliotheken wie CGI und DBM hingegen sollen nicht implementiert werden, es sei denn, sie wurden komplett in Ruby geschrieben. Diese Aufgabe möchte man jedoch weitestgehend der Community überlassen.

Derzeit lassen sich individuelle Quelldateien in DLLs und Exe-Dateien übersetzen, es kann aber auch ein komplettes Projekt in einem Schritt kompiliert und ausgeführt werden. Ruby.Net besteht dabei aus dem Compiler, der auch einen Parser enthält und in C# geschrieben wurde. Sowohl der Parser als auch der Code Generator sollen bereits fast fertig sein. Außerdem umfasst Ruby.Net eine Laufzeitbibliothek, die ebenfalls in C# geschrieben wurde und die Ruby-Klassen und -Module umsetzt. Nach Angaben der Entwickler sollen bereits 90 Prozent der Standardmethoden unterstützt werden.

Der Ruby.Net-Compiler setzt das .Net Framework 2.0 voraus und lässt sich kostenlos im Quelltext und als Binärpaket herunterladen. Die Software steht unter einer eigenen Lizenz, die auch Änderungen am Quelltext zulässt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Resident Evil Village für 49,99€, Wochenangebote (u. a. Resident Evil 7 Gold Edition für...
  2. (u. a. Xiaomi Redmi Note 9 128GB 6.53 Zoll FHD+ inkl. Kopfhörer für 179,90€, Xiaomi Mi 10T...
  3. (u. a. Eufy Smart-Home-Produkte, Xiaomi Redmi Note 9T 5G 64GB, 6.53 Zoll FHD+ DotDisplay 90Hz für...
  4. (u. a. MatePad T 10s 10,1 Zoll 64GB für 175€, MateBook D 15 Zoll Ultrabook Ryzen 7 8GB 512GB SSD...

Well 22. Jun 2006

Da sieht man mal, dass du keine Ahnung hast. Bis denn dann

rvg 21. Jun 2006

ruby ja aber ruby.net??


Folgen Sie uns
       


Monkey Island - Titelmusik aller Versionen

Wir haben alle Varianten der Titelmusik im Video zusammengestellt - plus Bonusversion.

Monkey Island - Titelmusik aller Versionen Video aufrufen
Biden und die IT-Konzerne: Die Zähmung der Widerspenstigen
Biden und die IT-Konzerne
Die Zähmung der Widerspenstigen

Bislang konnten sich IT-Konzerne wie Google und Facebook noch gegen eine schärfere Regulierung wehren. Das könnte sich unter Joe Biden ändern.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Quibi Mobile-Streaming-Dienst nach einem halben Jahr dicht

Antivirus: Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware
Antivirus
Das Jahr der unsicheren Sicherheitssoftware

Antivirus-Software soll uns eigentlich schützen, doch das vergangene Jahr hat erneut gezeigt: Statt Schutz gibt es Sicherheitsprobleme frei Haus.
Von Moritz Tremmel

  1. NortonLifeLock Norton kauft deutschen Antivirenhersteller Avira

Elektromobilität 2020/21: Nur Tesla legte in der Krise zu
Elektromobilität 2020/21
Nur Tesla legte in der Krise zu

Für die Autoindustrie war 2020 ein hartes Jahr. Wer im Homeoffice arbeitet und auch sonst zu Hause bleibt, braucht kein neues Auto. Doch in einem schwierigen Umfeld entwickelten sich die E-Auto-Verkäufe sehr gut.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Akkupreise fallen auf Rekord von 66 Euro/kWh
  2. Transporter Mercedes eSprinter bekommt neue Elektroplattform
  3. Aptera Günstige Elektrofahrzeuge vorbestellbar

    •  /