Motorisch schwenkbare WLAN-Kamera für 300,- Euro

Drahtloses Überwachungsinstrument von Linksys

Eine recht vielseitig ausgestattete Kamera namens "WVC200" bringt Linksys auf den Markt. Das Gerät nimmt Bilder und Videos auf und kann sie per WLAN oder Ethernet weiterreichen. Bewegungsmelder schalten die Kamera automatisch ein, sie kann dann Überwachungspersonal per E-Mail benachrichtigen.

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Dazu steckt in der WVC200 ein kleiner Web- und Streaming-Server. Dieser kann an andere Rechner im Netzwerk per Ethernet oder WLAN nach 802.11b oder 802.11g (maximal 54 MBit/s mit WPA2-Verschlüsselung) Bilder und Videos weitergeben. Da der Video-Server direkt in der Kamera steckt, unterstützt sie nur maximal zehn gleichzeitige Verbindungen. Je nach Zahl der Zugriffe, etwa wenn man das Video über einen anderen Server streamt, kann man zwischen einem von Linksys nicht näher benannten MPEG4-Codec oder auch MJPEG wählen. Die maximale Auflösung des Sensors beträgt 640 x 480 Pixel, einen optischen Zoom besitzt die WVC200 nicht, aber ein 2faches Digitalzoom. Je nach Kompression liefert die Kamera bis zu 30 Bilder pro Sekunde.

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Ab einer Lichtstärke von 2 Lux erzeugt das Gerät laut Linksys scharfe Bilder, es besitzt jedoch auch einen zuschaltbaren Infrarot-Filter. Über eine externe Infrarotlampe kann man so den zu überwachenden Bereich unsichtbar ausleuchten. Als Sicherheitskamera zeichnet die WCV200 auch bei Bewegungen automatisch einen kurzen Clip auf und sendet diesen per E-Mail an bis zu vier Adressen. Auch eine reine Benachrichtigung ohne Dateianhang per E-Mail ist möglich.

Linksys WVC200
Linksys WVC200
Der Blickwinkel des Objektivs beträgt 60 Grad, zusätzlich kann die Kamera per Webinterface um 67 Grad nach links und rechts gedreht werden. Zudem lässt sie sich um 34 Grad nach unten oder 30 nach oben neigen. Hierbei können bis zu neun feste Punkte bestimmt werden, von denen die Kamera in regelmäßigen Abständen Bilder macht. Diese kann sie über einen eingebauten FTP-Client auf einem anderen Server ablegen, um lückenlose Überwachungen zu ermöglichen. Für solche Anwendungen liefert Linksys eine Software mit, die bis zu neun der Geräte steuert und deren Bilder anzeigt.

Will man das Gerät als Webcam einsetzen, so lässt sich auch ein dynamischer DNS-Service wie DynDNS.org nutzen, um die Kamera unter einem festen Namen zu erreichen. Dazu muss man jedoch im verwendeten Router einen Port für die Kamera freigeben, die damit ungeschützt bleibt.

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Linksys will die Kamera WCV200 Ende Juli 2006 zu einem Preis von 299,- Euro in die Läden stellen. Für eine motorgetriebene WLAN-Kamera ist das günstig, für den strikt professionellen Einsatz wird man aber Funktionen wie die Stromversorgung per Ethernet oder einen optischen Zoom vermissen.

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