Windows Live Messenger mit VoIP-Funktion ist da

Neue Version des Instant Messengers aus dem Hause Microsoft

Die Final-Version des Windows Live Messenger läutet ganz offiziell das Ende des MSN Messenger ein, dessen Nachfolger Microsofts neuer Instant-Messenger-Client ist. Die wesentliche Neuerung im Vergleich zum Vorgänger stellt die Integration von VoIP-Funktionen dar, um aus der Instant-Messaging-Software heraus herkömmliche Telefonanschlüsse anrufen zu können sowie von dort angerufen zu werden.

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Für die VoIP-Funktionen im Windows Live Messenger kooperiert Microsoft mit Verizon und wickelt VoIP-Gespräche über den "Verizon Web Calling"-Service ab. Auf der deutschen Produkt-Webseite finden sich leider keine Angaben zu den dadurch entstehenden Gebühren. In jedem Fall muss sich der Nutzer bei Verizon anmelden, um die erweiterten VoIP-Möglichkeiten einsetzen zu können.

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Verizon-Kunden sollen dann beliebige Telefonnummern anrufen können, während der Windows-Live-Messenger von jedem anderen Telefon erreichbar ist. Unter anderem Philips bietet ein schnurloses DECT-Telefon speziell für den Einsatz mit dem Windows Live Messenger an. Auch zu den verwendeten VoIP-Protokollen schweigt sich Microsoft aus. Zudem beherrscht der Windows Live Messenger Videokonferenzen, die mit den kürzlich von Microsoft vorgestellten Webcams zusammenarbeiten. Ferner lassen sich Dateien über freigegebene Verzeichnisse mit anderen Nutzern tauschen.

Darüber hinaus wurde die Kontaktliste überarbeitet, die selbst bei sehr vielen Einträgen einen guten Überblick bieten soll. Über eine so genannte Word-Wheel-Funktion lässt sich die Kontaktliste automatisch sortieren und es gibt eine Anbindung an das Online-Adressbuch Windows Live Contacts, um Kontaktdaten darüber zu aktualisieren. Über die Kontaktliste lassen sich nun auch Kurzmitteilungen versenden, jedoch schweigt sich die Produktseite ebenfalls zu den dadurch anfallenden Gebühren aus.

Außerdem hat Microsoft dem Neuling eine von vielen MSN-Messenger-Nutzern bislang schmerzlich vermisste Funktion spendiert: Der Instant Messenger kann endlich auch Nachrichten an Offline-Kontakte senden. Wenig überraschend bietet der Windows Live Messenger einen leichten Zugriff zu den anderen von Microsoft angebotenen Live-Diensten, um Kunden so an die Microsoft-Dienste zu binden. Mit dem Windows Live Messenger wurde eine Kontaktmöglichkeit zum Yahoo-Messenger erwartet, die allerdings noch nicht implementiert wurde. Ein solcher Nachrichtenaustausch zwischen den beiden Instant-Messaging-Netzen ist nun lediglich offiziell angekündigt - ohne Terminangabe.

Microsofts Windows Live Messenger steht für Windows XP kostenlos zum Download bereit. Da der MSN-Messenger-Nachfolger mindestens Windows XP erwartet, kann die Software auf früheren Windows-Versionen nicht genutzt werden.

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G-Rex 01. Jan 2007

Windows Live gibts zwar nich für Mac aber dafür gibts Boot Camp damit könnt ihr Windows...

DyingPhoenix 21. Jun 2006

P.S.: Kostenlos nach Dtl telefonieren kannst damit auch nicht, steht nämlich nicht in...


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