Linux-System T2 für SPARC64
Die Unterstützung für SPARC64 fand sich zwar bereits in Rock Linux, von dem T2 abstammt, der aktuelle Release Candidate soll allerdings die erste voll installierbare Version sein. Speziell die schlanke C-Bibliothek Dietlibc musste für die SPARC-Version bearbeitet werden. Ferner kommt ein Release Candidate des Linux-Kernels 2.6.17 zum Einsatz, da dieser die Niagara-Plattform erstmals offiziell unterstützt. Der für die SPARC-Architektur verwendete Bootloader SILO ist ebenfalls in der aktuellen Version enthalten.
Standardmäßig setzt T2 eine 32-Bit-Umgebung ein, die eine bessere Leistung bieten soll. Eine Multilib-Umgebung, mit der sich dann auch die 64-Bit-Bibliotheken einsetzen lassen, ist ebenfalls verfügbar. T2 enthält außerdem X.org in einer minimalen Version, zusätzliche X.org-Pakete lassen sich manuell nachinstallieren.
T2 selbst hat den Anspruch, mehr zu sein als nur eine weitere Distribution; in Anlehnung an integrierte Entwicklungsumgebungen, wie es sie für diverse Programmiersprachen gibt, wird T2 als System Development Environment (SDE) bezeichnet. Der Baukasten bringt alle Mittel mit, die nötig sind, um eigene Live-CDs auf Basis von T2 zu erstellen, auch für andere Hardware-Architekturen.
Der aktuelle Release Candidate von T2 2.2.0 für SPARC64 steht ab sofort als ISO-Image zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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