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A La Mobile - Linux soll Windows Mobile Konkurrenz machen

Convergent: Kompletter Linux-Stack für Smartphones

Mit der Linux-Plattform "Convergent" stellt die Firma A La Mobile eine Plattform für Smartphones vor. Da es sich nicht nur um einen Kernel, sondern um einen kompletten Stack handelt, soll der Einsatz auf mobilen Endgeräten für Hersteller wesentlich einfacher sein. Die Basis bildet dabei die "Hardware Mobility Engine", die der Anbieter als eine Art BIOS für Smartphones beschreibt.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Convergent-Architektur
Convergent-Architektur
Convergent Linux soll die komplette Softwarebasis umfassen, die für den Einsatz auf Smartphones nötig ist und so eine Linux-Alternative zu Geräten mit Windows Mobile schaffen. Die Basis bildet die vom Betriebssystem unabhängige Hardware Mobility Engine (HME), die direkt auf der Hardware läuft, eine Art BIOS darstellt und alle notwendigen Treiber enthält. Sie kommt in Binärform daher und stellt dem Betriebssystem über ein API alle Funktionen der Hardware zur Verfügung. Damit müssen sich Hersteller nicht um die Hardware-Unterstützung kümmern, wodurch sich A La Mobile eine schnellere Akzeptanz der Plattform verspricht.

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Die HME wird an die darunterliegende Plattform angepasst und kann dann von unterschiedlichen Betriebssystemen genutzt werden, die nicht extra auf das Gerät portiert werden müssen. Die zweite Grundlage stellt die Network Mobility Engine (NME) dar, mit der sich IP-Dienste nutzen lassen. Beide Techniken hat A La Mobile zum Patent angemeldet.

Bei Convergent Linux läuft auf der HME ein Linux-Kernel 2.6, der für den Einsatz auf mobilen Geräten angepasst wurde. So enthält er Echtzeit- und Energieverwaltungsverbesserungen und wurde auf die HME abgestimmt. Die Unterstützung für Telefoniedienste kommt von HelloSoft und soll GSM sowie GPRS unterstützen. Techniken anderer Hersteller integriert A La Mobile auf Wunsch.

Ferner kann mit Convergent Linux die Firmware Over-the-Air - also im laufenden Betrieb - aktualisiert werden, wobei die Daten per GPRS empfangen werden. Darüber hinaus ist Trolltechs Qtopia-Oberfläche enthalten sowie Java ME und der Webbrowser "Obigo Mobile", der auch Ajax unterstützen soll. Neben weiteren Anwendungen und Werkzeugen soll auch Flash mit dabei sein. Push-Dienste soll Convergent ebenfalls unterstützen.

Ab September 2006 sollen Gerätehersteller die Convergent-Plattform in der Version 1.0 lizenzieren können.

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Niemand 21. Jun 2006

Außerdem geht doch sowieso nichts über Opera !

WM5.0USER 19. Jun 2006

Bei mir dauert der Bootvorgang rund 30 Sekunden glaube ich, also etwa gleich lange wie...

jockl 19. Jun 2006

Was die Leute einfach nicht kapieren ist, daß es zwei Märkte gibt: Windows und...


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