Linux-Kernel 2.6.17 mit neuen WLAN-Treibern

Netfilter, mit dem sich Netzwerkpakete abfangen und manipulieren lassen, wurde um einen Connection Tracking Helper für das für audiovisuelle Kommunikation zuständige H.323-Protokoll erweitert. Damit funktionieren die Verbindungsverfolung - also das Speichern von Informationen wie der Quell- und Zieladresse - und Network Address Translation (NAT) mit H.323.

Stellenmarkt
  1. Fachinformatiker Systemintegration/IT-Systema- dministrator (m/w/d)
    Verbandsgemeinde Jockgrim, Jockgrim
  2. Physiker / Ingenieur als Wissenschaftlicher Berater (d/w/m)
    VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, München
Detailsuche

Neu ist auch eine leichtgewichtige Futex-Implementierung, ein Mutex-System, das im Userspace läuft. Mutex (Mutual Exclusion) verhindert, dass Prozesse gleichzeitig auf Daten zugreifen, die diese beschädigen könnten. Mit Futex kann dieses ohne den Kernel ablaufen, was vor allem den Overhead senken soll. Der Kernel wird nur dann aktiv, wenn wartende Prozesse sich in eine Warteschlange einreihen müssen. Sobald Futex verfügbar ist, informiert der Kernel diese dann darüber - wird keine Warteschleife benötigt, arbeitet Futex hingegen komplett ohne Einsatz des Kernels.

Mit EXPORT_SYMBOL_GPL_FUTURE() wurde darüber hinaus ein neues, internes Symbol integriert, das Greg Kroah-Hartman angeregt hatte. Dieses markiert Symbole, die sich in Zukunft dahingehend ändern könnten, dass sie sich nur noch von GPL-Modulen aufrufen lassen. Um zu vermeiden, dass eine solche Änderung für Anbieter der entsprechenden Module überraschend kommt, werden diese nun durch EXPORT_SYMBOL_GPL_FUTURE() gewarnt und können sich überlegen, wie sie reagieren.

Nach dem Erscheinen von Kernel 2.6.17 wird Adrian Bunk nun vermutlich eine neue, stabile Kernel-Serie auf Basis von Kernel 2.6.16 starten. Ob die von Kernel-Maintainer Andrew Morton angeregte Verlangsamung der Entwicklung eintritt, um sich mehr den zunehmend auftretenden Fehlern im Kernel zu widmen, wird sich wohl schon bei Erscheinen des ersten Release Candidates für die nächste Kernel-Version 2.6.18 abzeichnen. Die von Andrew Morton vorgestellte Liste an Änderungen, die für 2.6.18 in Frage kommen, lässt eine Verlangsamung allerdings nicht vermuten.

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Kernel 2.6.17 kann entweder als vollständiges Archiv oder als Patch von kernel.org heruntergeladen werden. Außerdem steht die neue Version auf diversen Mirror-Servern zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Linux-Kernel 2.6.17 mit neuen WLAN-Treibern
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


sumsi 21. Jun 2006

das hoffe ich sehr!

js (Golem.de) 20. Jun 2006

Okay, ich habe das mal etwas klarer rausgestellt. Der neue Kernel kommt mit einem neuen...

BSDDaemon 19. Jun 2006

Das Team um Kernel.org kümmert sich immer weniger um die direkte Sicherheit und...

PitschPatsch 19. Jun 2006

Funktioniert bei mir nach wie vor nicht. Chip wird erkannt (4318), aber im lspci steht...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation  
Die dubiose Adresse in Berlin-Treptow

Angeblich hat das Innenministerium nichts mit dem Bundesservice Telekommunikation zu tun. Doch beide teilen sich offenbar ein Bürogebäude.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Bundesservice Telekommunikation: Die dubiose Adresse in Berlin-Treptow
Artikel
  1. Reddit: IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig
    Reddit
    IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig

    Ein anonymer IT-Spezialist will unbemerkt seinen Job vollständig automatisiert haben. Dem Arbeitgeber sei dies seit einem Jahr nicht aufgefallen.

  2. E-Mail: Outlook-Suche in MacOS 12.1 ist noch immer kaputt
    E-Mail
    Outlook-Suche in MacOS 12.1 ist noch immer kaputt

    Seit Wochen ärgern sich Outlook-User darüber, dass die E-Mail-Suche unter MacOS 12.1 nicht mehr richtig funktioniert. Ein Fix ist in Arbeit.

  3. Spielebranche: Microsoft will Activision Blizzard übernehmen
    Spielebranche
    Microsoft will Activision Blizzard übernehmen

    Diablo und Call of Duty gehören bald zu Microsoft: Der Softwarekonzern will Activision Blizzard für rund 70 Milliarden US-Dollar kaufen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 wohl am 19.01. bestellbar • RTX 3080 12GB bei Mindfactory 1.699€ • Samsung Gaming-Monitore (u.a. G5 32" WQHD 144Hz Curved 299€) • MindStar (u.a. GTX 1660 6GB 499€) • Sony Fernseher & Kopfhörer • Samsung Galaxy A52 128GB 299€ • CyberGhost VPN 1,89€/Monat [Werbung]
    •  /