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Ghostscript-Entwicklung unter der GPL

Verschmelzung mit ESP Ghostscript geplant. Der Postscript-Interpreter Ghostscript steht künftig grundsätzlich unter der GPL, gab Entwickler Raph Levien bekannt. In der Vergangenheit wurde die freie Variante immer erst mit Verzögerung nach der proprietären Version veröffentlicht. Durch den Schritt soll die freie Variante alle neuen Funktionen unterstützen und könnte auch mit ESP Ghostscript verschmelzen.
/ Julius Stiebert
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Die freie Ghostscript-Version löste sich von GNU Ghostscript, womit das neue GPL Ghostscript nun künftig der Ort sein soll, an dem die Entwicklung stattfindet, schreibt Raph Levien in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) . Damit bestätige das Projekt sein Bekenntnis zur Open-Source-Welt. Ein weiterer wichtiger Punkt sei aber auch, dass Fehlerkorrekturen so direkt an die Nutzer weitergegeben werden könnten. Zuvor wurden Fehler zwar im Entwicklungszweig behoben, erreichten jedoch erst mit der freien Version die Anwender.

Aktuelle Ghostscript-Versionen wurden jedoch zuerst unter der Aladdin Free Public License (AFPL) zugänglich gemacht, die nicht frei ist. Durch den Einsatz der GPL könnte Ghostscript nun auch mit ESP Ghostscript(öffnet im neuen Fenster) verschmelzen, einem Ghostscript-Fork, der in vielen Linux-Distributionen enthalten ist. So könnten auch alle unter der GPL veröffentlichten Patches in Ghostscript integriert werden. Dies war auf Grund der unfreien Lizenz bisher nicht möglich.

Die aktuelle Version 8.54 von GPL Ghostscript steht auf SourceForge(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.


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