HTC bringt Windows-Mobile-Smartphones unter eigener Marke

Hersteller von OEM-Smartphones will eigenen Markennamen vorantreiben

HTC, bisher vor allem als Hersteller von OEM-Smartphones bekannt, will künftig seine Geräte unter der HTC-Marke an den Kunden bringen. Bisher wurden die HTC-Geräte über die Qtek-Marken vertrieben. Zudem werden HTC-Smartphones seit Jahren in Deutschland von den vier großen Mobilfunknetzbetreibern angeboten und heißen dort je nach Anbieter mda, xda, vpa oder etwas irreführend pda. Zum Deutschlandstart bringt HTC im Juli 2006 zwei Windows-Mobile-Smartphones in den Handel.

Artikel veröffentlicht am ,

HTC TyTN
HTC TyTN
Obwohl HTC fortan mit eigener Marke den Smartphone-Markt beackern will, versichert der Hersteller, das OEM-Geschäft ohne Einschränkungen weiterzuführen. Das OEM-Geschäft soll eine höhere Priorität behalten als die Vermarktung der Produkte unter eigener Marke. Ab dem 1. Juli 2006 will der Hersteller Smartphones unter der neuen HTC-Marke vertreiben. Ausgenommen hiervon bleiben bisherige und künftige OEM-Geräte, die weiterhin unter den Marken der Auftraggeber erscheinen werden.

Inhalt:
  1. HTC bringt Windows-Mobile-Smartphones unter eigener Marke
  2. HTC bringt Windows-Mobile-Smartphones unter eigener Marke

Für Kunden und Händler wurde die neue Webseite HTC.com gestartet, auf der Produktinformationen geboten werden und Support geleistet wird. Offenbar zu einem späteren Zeitpunkt ist auch ein Online-Shop geplant, von dem bisher noch nichts zu sehen ist, obwohl er bereits angekündigt wurde. Im Spätsommer 2006 soll ein europaweites Call-Center seinen Betrieb aufnehmen.

Zu den ersten beiden Geräten unter der HTC-Marke zählen die beiden Windows-Mobile-Smartphones HTC TyTN und das HTC MTeoR, die beide Ende Juli 2006 in den Regalen stehen sollen. Das UMTS-Smartphone HTC TyTN entspricht technisch dem bereits von O2 vorgestellten Xda trion, das mit einer seitlich ausziehbaren QWERTZ-Tastatur bestückt ist. Das 112,5 x 58 x 21,95 mm messende Smartphone unterstützt neben UMTS auch HSDPA, die vier GSM-Netze, EDGE sowie GPRS, Bluetooth 2.0 und funkt per WLAN nach 802.11b/g.

Das Mobiltelefon verfügt neben einer 2-Megapixel-Kamera mit 8fach-Digitalzoom und Blitzlicht auch über eine VGA-Kamera für UMTS-Videotelefonie. Der interne Speicher von 64 MByte kann über einen MicroSD-Kartensteckplatz erweitert werden und als Display kommt ein 2,8 Zoll großer Touchscreen mit einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln und maximal 65.536 Farben zum Einsatz. Wie üblich setzt HTC auch hier auf Microsofts Smartphone-Betriebssystem, so dass im TyTN Windows Mobile 5.0 steckt, das in einem 128 MByte großen Flash-ROM sitzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
HTC bringt Windows-Mobile-Smartphones unter eigener Marke 
  1. 1
  2. 2
  3.  


spyro 22. Aug 2006

Software muss nicht zwingend gleich mitgeliefert sein bzw. halt dann nur als Mobile...

Billy 16. Jun 2006

Hatten wir zwar schon, aber nochmal: Qtek verschwindet vom Markt, dafür tritt der...

Sinbad 16. Jun 2006

Vermutlich um solche Schlussfolgerungen zu vermeiden, steht doch davor: "Das OEM...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
US-Streaming
Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix

Wenn Netflix-Abonnenten das Abo kündigen, wird vor allem der hohe Preis sowie ein schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis als Grund dafür genannt.

US-Streaming: Abonnenten immer unzufriedener mit Netflix
Artikel
  1. Elektro-SUV: Drako Dragon soll Teslas Model X Plaid deutlich übertreffen
    Elektro-SUV
    Drako Dragon soll Teslas Model X Plaid deutlich übertreffen

    Das Elektroauto Drako Dragon soll mit seinen vier Motoren eine Leistung von 1.470 kW entwickeln und 320 km/h Spitze fahren.

  2. Evari 856: Minimalistisches E-Bike mit Monocoque-Rahmen und Titan
    Evari 856
    Minimalistisches E-Bike mit Monocoque-Rahmen und Titan

    Evari 856 heißt das E-Bike, das mit einem Monocoque-Rahmen aus Carbon ausgestattet ist. Dadurch soll es besonders leicht und stabil sein.

  3. Machine Learning: Die eigene Stimme als TTS-Modell
    Machine Learning
    Die eigene Stimme als TTS-Modell

    Mit Machine Learning kann man ein lokal lauffähiges und hochwertiges TTS-Modell der eigenen Stimme herstellen. Dauert das lange? Ja. Braucht man das? Nein. Ist das absolut nerdig? Definitv!
    Eine Anleitung von Thorsten Müller

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 Ti Ventus 3X 12G OC 1.049€ • Alternate (u. a. Corsair Vengeance LPX 32 GB DDR4-3600 106,89€) • be quiet! Pure Rock 2 26,99€ • SanDisk microSDXC 400 GB 29€ • The Quarry + PS5-Controller 99,99€ • Samsung Galaxy Watch 3 119€ • Top-PC mit Ryzen 7 & RTX 3070 Ti 1.700€ [Werbung]
    •  /