Linux-Plattform für den Mobilfunk

Handyproduzenten und Netzbetreiber wollen Standards für Linux-Handys etablieren

Motorola, NEC, NTT DoCoMo, Panasonic, Samsung und Vodafone wollen in einem gemeinsamen Kraftakt eine Linux-basierte Softwareplattform für Mobiltelefone ins Leben rufen. Damit sollen die Programmierkosten für Anwendersoftware sinken und Entwicklungen flexibler gehandhabt werden.

Artikel veröffentlicht am , yg

Die sechs Konzerne, die hierfür eine Stiftung ins Leben rufen wollen, erhoffen sich davon, Produkte schneller und billiger auf den Markt zu bringen, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Doch auch die Mobilfunker sollen von einer gemeinsamen Linux-Plattform profitieren, da sie dann nur eine Linux-Ausführung statt mehrerer Varianten lizenzieren und testen müssen.

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Zunächst einmal soll eine unabhängige Stiftung gegründet werden, die allen interessierten Firmen offen steht, die ihren Beitrag dazu leisten wollen. Mit Fokus auf gemeinsames Entwickeln und Vermarkten von API-Spezifikationen, Architektur sowie Komponenten und Tools beabsichtigt die Stiftung Community, basierte und proprietäre Entwicklungen zusammenzubringen. Weiterhin plant die Stiftung, ein Testverfahren festzulegen, um die entwickelten Produkte hinsichtlich ihrer Konformität gemäß der Plattformspezifikationen zu gewährleisten. Bis dato sind dies jedoch nur Absichtserklärungen, Details zur Gründung sollen folgen.

Einzelne Versuche, Linux-basierte Quellcodes über eine Plattform zugänglich zu machen, gab es auch schon in der Vergangenheit. Der Handy-Hersteller Motorola zum Beispiel hat unter opensource.motorola.com eine Webseite eröffnet, die Linux- sowie Java-Entwicklern Zugang zu freigegebenem Quellcode und Anwendungen ermöglichen soll. In einem anderen Projekt haben sich unter anderem ARM, France Telekom, Montavista und PalmSource zum 'Linux Phone Standards Forum' (LiPS) zusammengeschlossen, um Aspekte des Linux-Einsatzes auf Mobiltelefonen zu standardisieren. Durch einheitliche APIs soll die Entwicklung, Inbetriebnahme und Interoperabilität von Anwendungen vereinfacht werden.

Neu ist, dass die Plattform nicht nur offen ist für Handyproduzenten und Entwickler, sondern generell eine Basis für Linux-basierte Produkte werden soll. Somit sind auch Netzbetreiber willkommen.

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Mr X 16. Jun 2006

Was heißt besser... Linux ist ansich komplett frei verfügbar, der quellcode dafür ist...

Raiden 16. Jun 2006

mit antiamerikanisch meine ich Typen die amerikanische Musik hören, us Filme sehen, us...

Hmm... 16. Jun 2006

Blödsinn? Wenn die Hersteller ihre Geräte so ausrichten, dass sie kompatibel zueinander...

rm -rf /home/troll 16. Jun 2006

Hmm vielleicht solltest du dir das selbst mal fragen...



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