• IT-Karriere:
  • Services:

Kino der Zukunft - 5.000 x 2.000 Pixel mit deutscher Technik

Aktueller Entwicklungsstand des Projekts CineVision 2006 gezeigt

Im Rahmen der Fußballweltmeisterschaft präsentierten das Erlanger Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen, der Kamerahersteller ARRI und der Kinoprojektoren-Hersteller Kinoton ihre Version vom Kino der Zukunft. Bei Auflösungen bis hoch zu 5.000 x 2.000 Pixeln, guter Farbqualität und neuen Ideen für die Rolle der Lichtspielhäuser soll dem HD-Heimkino Konkurrenz gemacht werden.

Artikel veröffentlicht am ,

5K mit 5 DLP-Projektoren
5K mit 5 DLP-Projektoren
Die drei Partner arbeiten im Rahmen des Projekts "CineVision 2006" gemeinsam an der Kamera-, Projektions- und Kompressionstechnik. Auch Industriepartner wie T-Systems sind mit dabei, da es gilt, die anfallende Datenmenge - etwa 30 GByte pro Stunde Film - irgendwie in die Kinos zu bringen. Auch wenn als Übergangslösung anfangs auf den Transport per Festplatte gesetzt werden soll, ist das Ziel eine Satellitenübertragung der hochauflösenden Filme auf Datenspeicher in den Kinos.

Auf die Datensicherheit wurde dabei zwar nicht eingegangen, die Industrie arbeitet aber auch an diesem Thema. Sofern die Verschlüsselungstechnik nicht den Ansprüchen Hollywoods entspricht, wird sich die Filmwirtschaft kaum auf einen Übertragungsweg einlassen, bei dem Dritte lauschen können. Die Errichtung eines eigenen Glasfasernetzes für die Filmübertragung, wie es Hollywood als eine weitere Methode vorschwebt, ist laut T-Systems aus Kostengründen nicht sinnvoll.

Einer der Projektoren aus der Nähe
Einer der Projektoren aus der Nähe
Die US-Filmindustrie arbeitet - vertreten durch die "Digital Cinema Initiatives" (DCI) - gerade an einer "4K" getauften Spezifikation für das digitale Kino. Hinter der DCI stehen Disney, Fox, MGM, Paramount, Sony Pictures Entertainment, Universal und Warner Bros. Studios. Die als "Digital Cinema Distribution Master (DCDM) bezeichneten Filmdateien sollen entweder in den Formaten 2K (bis 2.048 x 1.080 Pixel) oder 4K (bis 4.096 x 2.160 Pixel) als hochqualitativer JPEG-2000-Codestream vorliegen. Je nach Bildverhältnis können die Auflösungen dabei unterschiedlich sein, wobei sich das eher auf die vertikale Auflösung auswirkt.

Die Fraunhofer-Techniker und ihre Partner wollen für die Demonstration ihres Projektionssystem-Prototypen noch eins draufsetzen und haben kurzerhand ein 5K-System gezeigt. Dazu wurden im Kinosaal 7 des Cinemaxx-Kinos am Potsdamer Platz in Berlin fünf HD-Projektoren aufgestellt, die gemeinsam für eine riesige Breitbildauflösung von rund 5.000 x 2.000 Pixeln und damit für ein gestochen scharfes Bild mit - zumindest subjektiv - angenehmen Farben insbesondere bei der Hautdarstellung sorgten. Das vom Fraunhofer IIS entwickelte System soll sicher stellen, dass die fünf Projektionen fast perfekt aufeinander abgestimmt sind.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Kino der Zukunft - 5.000 x 2.000 Pixel mit deutscher Technik 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€
  2. (-72%) 16,99€
  3. (-79%) 12,50€
  4. 4,99€

Eisenkrätzer 05. Jul 2006

Übliche Filme (hatten ?) haben eine Frequenz von 24 Bilder pro Sekunde. Bei der...

RSP 05. Jul 2006

Der Link zur eigentlichen Projektionstechnik fehl allerdings in vielen News-Meldungen...

Eumelnase 22. Jun 2006

Hier geht es auch nicht um die Projektoren, sondern um die KAMERAS. Das IIS hat mit...

radar 19. Jun 2006

Ne ne Kino ist schon gut, trotz Heimkino. Was mich eher bei einen Kinobesuch stört ist...

irata 19. Jun 2006

so ein unsinn... "Seekrank" bzw. eye-motion-sickness (gibts eine deutsche bezeichnung...


Folgen Sie uns
       


Ninm Its OK - Test

Der It's OK von Ninm ist ein tragbarer Kassettenspieler mit eingebautem Bluetooth-Transmitter. Insgesamt ist das Gerät eine Enttäuschung, bessere Modelle gibt es auf dem Gebrauchtmarkt.

Ninm Its OK - Test Video aufrufen
Login-Dienste: Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte
Login-Dienste
Wer von der Klarnamenpflicht profitieren könnte

Immer wieder bringen Politiker einen Klarnamenzwang oder eine Identifizierungspflicht für Nutzer im Internet ins Spiel. Doch welche Anbieter könnten von dieser Pflicht am ehesten einen Vorteil erzielen?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Europäische Netzpolitik Die Rückkehr des Axel Voss
  2. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  3. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Dauerbrenner: Bis dass der Tod uns ausloggt
Dauerbrenner
Bis dass der Tod uns ausloggt

Jedes Jahr erscheinen mehr Spiele als im Vorjahr. Trotzdem bleiben viele Gamer über Jahrzehnte hinweg technisch veralteten Onlinerollenspielen wie Tibia treu. Woher kommt die anhaltende Liebe für eine virtuelle Welt?
Von Daniel Ziegener

  1. Unchained Archeage bekommt Parallelwelt ohne Pay-to-Win
  2. Portal Knights Computerspielpreis-Gewinner bekommt MMO-Ableger

Generationenübergreifend arbeiten: Bloß nicht streiten
Generationenübergreifend arbeiten
Bloß nicht streiten

Passen Generation Silberlocke und Generation Social Media in ein IT-Team? Ganz klar: ja! Wenn sie ihr Wissen teilen, kommt am Ende sogar Besseres heraus. Entscheidend ist die gleiche Wertschätzung beider Altersgruppen und keine Konflikte in den altersgemischten Teams.
Von Peter Ilg

  1. Frauen in der Technik Von wegen keine Vorbilder!
  2. Arbeit Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
  3. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann

    •  /