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Kino der Zukunft - 5.000 x 2.000 Pixel mit deutscher Technik

5K-Standbilder - mit Moderator Cherno Jobatey vor der Leinwand
5K-Standbilder - mit Moderator Cherno Jobatey vor der Leinwand
Auch schnell über den Bildschirm huschende Objekte erfordern eigentlich eine deutlich höhere Zahl an Bildern, damit die Bewegung flüssig ist. High-Dynamic-Range ist hingegen im Kino der nächsten Generation noch kein Thema; die feineren Helligkeitsstufen für realistischere Licht- und Schattenspiele wären zwar möglich, aber nicht praktikabel, da logarithmische Helligkeitsstufen sich weniger gut editieren lassen als die gebräuchlichen linearen.

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Die CineVision-2006-Partner gehen davon aus, dass 4K- bzw. 5K-Kino-Projektionen noch mindestens fünf Jahre lang weiterentwickelt werden muss, bis sie marktreif sind. Noch etwa zehn Jahre würde es dauern, bis die Industrie auf die neue Technik migriere. Ein schnellerer Umstieg ist auch deshalb nicht zu erwarten, weil derzeit erst die Produktion auf 2K-Technik durchgängig möglich ist - zudem würden analoge Filmkameras so lange eingesetzt, bis digitale Technik eindeutig besser sei. Die einzigen Filme, die derzeit ohne großen Aufwand in 4K-Technik erstellt werden können, sind (Computer-)Animationsfilme, da hierfür keine Kameras benötigt würden.

Noch eine 5K-Ansicht
Noch eine 5K-Ansicht
Bis die Filmindustrie und die Kinos den Wechsel zu höher auflösenden digitalen Filmen geschafft haben, werden Zuschauer mit HDTV und hochauflösenden Filmen auf HD DVD und Blu-ray Disc noch weitere Gründe finden, nicht ins Kino zu gehen, sondern zu Hause zu bleiben. Aktuell gebräuchliche digitale 2K-Projektionssäle bieten da nicht wesentlich mehr Auflösung. So ist es an den Kinobetreibern, sich neue Konzepte auszudenken und die Menschen wieder ins Kino zu treiben und davon zu überzeugen, dass Auflösung nur ein Teil der Kinoerfahrung ist.

Damit deutsche Technik wie das Digitalkino-Projektionssystem des Fraunhofer IIS ihren Platz auf dem internationalen Markt behaupten und ausländische Unternehmen überzeugen kann, mischt auch die Bundesregierung mit. Im Rahmen der staatlichen Initiative "Land of Ideas / Invest in Germany" steuert sie Gelder und Marketing-Unterstützung bei. Es soll verhindert werden, dass Fraunhofer-Erfindungen wie das MP3-Format - das auch vom Fraunhofer IIS stammt - in Deutschland versauern und erst in den USA oder anderswo zu Ruhm und wirtschaftlicher Bedeutung kommen. Partner und Sponsoren der Initiative kommen auch aus der Industrie, darunter deutsche Unternehmen wie Adidas, Audi, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, Lufthansa, RWE und Wall.

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Eisenkrätzer 05. Jul 2006

Übliche Filme (hatten ?) haben eine Frequenz von 24 Bilder pro Sekunde. Bei der...

RSP 05. Jul 2006

Der Link zur eigentlichen Projektionstechnik fehl allerdings in vielen News-Meldungen...

Eumelnase 22. Jun 2006

Hier geht es auch nicht um die Projektoren, sondern um die KAMERAS. Das IIS hat mit...

radar 19. Jun 2006

Ne ne Kino ist schon gut, trotz Heimkino. Was mich eher bei einen Kinobesuch stört ist...

irata 19. Jun 2006

so ein unsinn... "Seekrank" bzw. eye-motion-sickness (gibts eine deutsche bezeichnung...


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