Neues Geschäftsmodell für Mobilfunker: Stromablesen per Funk

Zweistelliger Millionenauftrag für Siemens Communications

Der Stromableser wird in Schweden nicht mehr an der Tür klingeln. In Zukunft soll dieser Verwaltungsakt per Funk durchgeführt werden. Der Siemens-Bereich Communications hat mit dem Energiedienstleister Telenor Cinclus einen Vertrag über die Lieferung von 680.000 Funkmodulen unterzeichnet. Die Module sollen es Energiekonzernen ermöglichen, ihre Stromzähler automatisch auszulesen.

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Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen müssen Verbrauchszähler für Strom in Schweden ab Juni 2009 einmal pro Monat ausgelesen werden können. Damit will die Regierung die Deregulierung des schwedischen Energiemarktes vorantreiben, den Wettbewerb unter den Energieversorgern verstärken und den Wechsel der Verbraucher zum jeweils günstigsten Anbieter vereinfachen. Für die Übertragung der Daten der Stromzähler zu Telenor Cinclus sorgen 680.000 Siemens-Funkmodule.

Allein in Schweden müssen bis 2009 etwa fünf Millionen Stromzähler mit der Siemens-Technik ausgerüstet werden, andere nordische Länder werden dem Beispiel folgen, hofft Siemens. Mit den Funkmodulen von Siemens soll der jeweils aktuelle Zählerstand über das Mobilfunknetz an die Energieunternehmen übermittelt werden. Und damit eröffnet sich ein völlig neues Geschäftsmodell: Mobilfunker verdienen am Ablesen der Zählerstände per Funk. Telenor Cinclus spricht von einem Modell mit hohem Marktpotenzial.

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