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Windows und MacOS X auf Intel-Macs im Duett (Update)

Parallels Desktop: Virtualisierung für Intel-Macs ist fertig

Die mittlerweile als Parallels Desktop bekannte Virtualisierungslösung für Intel-Macs ist fertig und soll im Laufe des heutigen 15. Juni 2006 erscheinen. Der auf einem Hypervisor basierende PC-Emulator erlaubt es, auf Intel-Macs mehrere Betriebssysteme gleichzeitig zu nutzen. Die finale Version enthält dabei auch den Parallels Compressor, um die Dateigröße von virtuellen Maschinen mit Windows-Installation zu verkleinern.

Parallels Desktop
Parallels Desktop
Die Virtualisierungssoftware Parallels Desktop simuliert für jedes Gastbetriebssystem einen eigenen Computer inklusive Arbeitsspeicher, Festplatte und Prozessor. Da Parallels die Virtualisierungstechnik (VT) der von Apple verwendeten Intel-Core-Duo-Prozessoren nutzt, verspricht der Anbieter eine nahezu native Geschwindigkeit für 2D-Anwendungen und soll dabei ebenso stabil laufen wie ein direkt installiertes Betriebssystem. Die Software wurde seit April 2006 in einem öffentlichen Betaprogramm getestet, an dem laut Parallels mehr als 100.000 Anwender teilnahmen.

Zu den wichtigsten Funktionen der Mac-Ausgabe zählt ein Dateiaustausch per Drag-and-Drop zwischen Host- und Gastsystem - die Windows- und Linux-Versionen von Parallels Software unterstützten dies noch nicht. Darüber hinaus wird auch die Zwischenablage zwischen MacOS-X-Programmen und virtuellen Maschinen unterstützt. Neu hinzugekommen ist außerdem der Parallels Compressor, mit dem sich die Dateigröße virtueller Maschinen um bis zu 50 Prozent reduzieren lassen soll. Dies gilt allerdings nur für Installationen von Windows 2000, XP und Windows Server 2003.

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Wie auch bei der Linux- und Windows-Version der Virtualisierungslösung lässt sich aus dem Gastsystem auf CD- sowie DVD-Laufwerke zugreifen und auch USB-Geräte lassen sich direkt nutzen. Die USB-Unterstützung soll jedoch ebenso wie Audio und Video nur bei Windows-Gastinstallationen funktionieren. Die Gäste können zudem über virtuelle Netzwerkschnittstellen entweder direkt an ein verfügbares Netzwerk angeschlossen werden oder darüber nur mit dem Hostsystem kommunizieren.

Zudem ist es möglich, die virtuellen Maschinen auch im Vollbildmodus zu betreiben, wobei eine Farbtiefe von bis zu 32 Bit unterstützt wird. Bei Bedarf kann Parallels Desktop im Vollbild so auch auf einem zweiten Monitor ausgegeben werden. Als Gastsystem sollen laut Anbieter fast alle x86-kompatiblen Betriebssysteme unterstützt werden: darunter Windows, Linux, verschiedene BSDs, Solaris und eComStation. Parallels Desktop läuft nur auf Intel-Macs mit MacOS X 10.4.4 oder neuer.

Als Einführungsangebot wird Parallels Desktop in den kommenden 30 Tagen für 49,99 US-Dollar erhältlich sein, danach gilt der Normalpreis von 79,- US-Dollar für eine Lizenz. Die Final-Version der Software wird im Laufe des heutigen 15. Juni 2006 erscheinen. Bisher steht dort zum Ausprobieren der Release Candidate 2 als Download bereit.

Nachtrag vom 15. Juni 2006 um 13:35 Uhr:
Mittlerweile ist die fertige Version von Parallels Desktop erschienen. Statt eines Release Candidates lässt sich nun die Final als Testversion herunterladen, mit der man die Software nach vorheriger Registrierung 15 Tage lang ausprobieren kann.


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Painy187 16. Jun 2006

Soweit ich weiss können alle AM2 Prozessoren außer der Sempron Pacifica. Da es keinen...

:-) 15. Jun 2006

...und ich hab gehört, dass qemu auf der neuen emulierten Windows-Version sogar...

ich bin es 15. Jun 2006

Das "hatte" fehlte :)

AppleG5 15. Jun 2006

Das wäre sehr schade, da die Anwendung wirklich Potenial hat und sie mit jedem Release...

irgendwer 15. Jun 2006

Fenstertitel: redhat Installation: SUSE ;-)



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