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Coral Consortium will DRM-Grenzen überwinden

Spezifikation einer "Home Media Domain" veröffentlicht. Das "Coral Consortium" will eine allgemeine Basis für Digital Rights Management (DRM) schaffen und so für eine Interoperabilität der unterschiedlichen Systeme sorgen. Nun legten die Unternehmen eine erste Version ihres Interoperabilitäts-Frameworks sowie die Spezifikation einer "Home Media Domain" vor.
/ Jens Ihlenfeld
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Hinter dem im Oktober 2004 gegründeten Coral Consortium stehen Unternehmen wie HP, Intertrust, Philips, Panasonic / Matsushita, Samsung, Sony, Twentieth Century Fox Film, die IFPI, NBC Universal, LG Electronics, VeriSign und Thomson. Unter coral-interop.org(öffnet im neuen Fenster) stellen sie nun ein Framework bereit, das die Nutzung von geschützten Inhalten über verschiedene DRM-Systeme hinweg erlauben soll. Zudem stellen sie die Spezifikation einer "Home Media Domain" bereit, die sich dieses Framework zu Nutze macht und einen Zugriff auf Inhalte mit den verschiedenen, in einem Haushalt vorhandenen Geräten erlauben soll.

Letztendlich soll sich der Nutzer keine Gedanken über die zu Grunde liegende Technik machen müssen, wenn er geschützte Inhalte wiedergeben möchte. Statt dass verschiedene Insellösungen nebeneinander laufen, sollen so alle Geräte, die als zum Haushalt gehörend definiert werden, die Inhalte wiedergeben können. Ihre "Rechte" sollen die Nutzer online speichern können, so dass diese auch unterwegs oder bei einem Datenverlust weiterhin genutzt werden können.

Dabei richtet sich das Konsortium an Software- und Gerätehersteller, um ein Problem zu lösen, das allein durch die Einführung von DRM-Systemen entstanden ist.


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