Experiment: Kaum Gefahr durch Fehler in Windows-Treibern

Sicherheitslücken in Kernel-Treibern nur sehr schwer auszunutzen

Im Rahmen einer Konferenz zu Computersicherheit stellten Experten von Intel und McAfee ihre Ergebnisse zu Experimenten mit Sicherheitslücken in Windows-Treibern vor. Das Ergebnis: Selbst wenn die Treiber mit allen Rechten laufen, lassen sich Lücken darin nur schwer nutzen, um einen Rechner unter fremde Kontrolle zu bringen.

Artikel veröffentlicht am ,

Dies berichtet das US-Magazin CNet. Demnach hatte Intels Sicherheitsexperte David Schulhoff auf seinem Rechner 336 Treiber gefunden, nur 218 davon kamen von Microsoft und wären folglich mit den regelmäßigen Sicherheits-Updates aktualisiert worden. 24 weitere Treiber stammten von Firmen, die Schulhoff bekannt waren und die er auch als vertrauenswürdig einstufte. Er fand aber noch Treiber von 94 weiteren Unternehmen, die er für fragwürdig hielt.

Stellenmarkt
  1. Pricing Specialist (m/w/d)
    Habasit GmbH, Raum Eppertshausen
  2. Softwareentwickler Java (m/w/d)
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
Detailsuche

Gerätetreiber laufen für gewöhnlich im "Ring 0" des Speicherschutzes eines Prozessors und haben damit Zugriff auf alle Speicherbereiche, auch die anderer Programme und Treiber. Auch bei intensiver Suche fand Schulhoff kaum Lücken, die sich irgendwie nutzen lassen. Gelang ein Angriff, so war meistens physischer Zugang zum Rechner nötig und selbst dann ließen sich nur etwa die Benutzerpriviliegien erhöhen, was über das Netz aber nicht möglich gewesen sei, so Schulhoff.

Die These seines Vortrags auf der derzeit in Scottsdale im US-Bundesstaat laufenden Konferenz "NetSec 06" stützte Monty Ijzerman von McAfee. Er meinte, auf Grund des direkten Zugriffs auf die gesamte Rechnerarchitektur ließen sich die Lücken, so überhaupt vorhanden, nur auf Kosten der Stabilität nutzen. Dennoch, so Ijzerman, gebe es ein latentes Bedrohungspotenzial durch solch fehlerhaften Code.

Ring-0-Treiber waren zuletzt verstärkt ins Gerede gekommen, da auch der umstrittene Kopierschutz "StarForce", wie berichtet, auf dieser Ebene arbeitet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Der Wecker 28. Jun 2006

... so las ich doch neulich ... ach ja, das war doch hier: Nun, äh, ... für wie viele...

testuser 15. Jun 2006

Eben.. Wer gibt sich schon mit nem plumpen Programm zufrieden, wenn er gleich das BIOS...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Mojo Lens
Erster Tragetest mit Augmented-Reality-Kontaktlinse

Ein winziges Micro-LED-Display, ein Funkmodem, ein Akku - und kein Kabel: Der Chef von Mojo Lens hat seine AR-Kontaktlinse im Auge getragen.

Mojo Lens: Erster Tragetest mit Augmented-Reality-Kontaktlinse
Artikel
  1. Ouca Bikes: E-Lastenrad für eine Viertel Tonne Fracht oder acht Kinder
    Ouca Bikes
    E-Lastenrad für eine Viertel Tonne Fracht oder acht Kinder

    Ouca Bikes hat ein elektrisches Lastenrad vorgestellt, das eine Zuladung von rund 250 kg transportieren kann. Das E-Bike fährt auf drei Rädern.

  2. Bill Nelson: Nasa-Chef warnt vor chinesischem Weltraumprogramm
    Bill Nelson
    Nasa-Chef warnt vor chinesischem Weltraumprogramm

    Gibt es Streit um den Mond? Nasa-Chef Bill Nelson fürchtet, dass China den Trabanten als militärischen Außenposten für sich haben möchte.

  3. Microsoft: Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen
    Microsoft
    Exchange Server von gut versteckter Hintertür betroffen

    Sicherheitsforscher haben eine Backdoor gefunden, die zuvor gehackte Exchange-Server seit 15 Monaten zugänglich hält.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (G.Skill Trident Z Neo 32 GB DDR4-3600 149€ und Patriot P300 512 GB M.2 39€) • Alternate (Acer Nitro QHD/165 Hz 246,89€, Acer Predator X28 UHD/155 Hz 1.105,99€) • Samsung GU75AU7179 699€ • Kingston A400 480 GB 39,99€ • Top-PC mit Ryzen 7 & RTX 3070 Ti für 1.700€ [Werbung]
    •  /