• IT-Karriere:
  • Services:

UnixLite: Betriebssystem als Lehrmaterial

In C++ geschriebenes Unix ist binärkompatibel zu Linux

Das an der Nanjing University of Aeronautics and Astronautics entwickelte, freie Betriebssystem UnixLite ist eine schlanke Unix-Version, die sich vor allem zu Lehrzwecken eignen soll, aber beispielsweise auch in Embedded-Geräten eingesetzt werden kann. Der Kernel des in C++ geschriebenen UnixLite soll nur etwa 20.000 Code-Zeilen umfassen.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

UnixLite wird derzeit noch vor allem zu Lehr- und Lernzwecken entwickelt. Dafür soll es sich besonders gut eignen, da es mit 20.000 Code-Zeilen sehr schlank ist und die Funktionen nach Aussage der Entwickler alle gut dokumentiert sind. Sowohl Informatikstudenten als auch Programmierer, die sich in Betriebssystemtechnik einarbeiten möchten, sollen daher mit UnixLite etwas anfangen können. In Zukunft möchte man sich jedoch auch mehr auf den Einsatz in Embedded-Systemen konzentrieren.

Stellenmarkt
  1. WEMAG AG, Schwerin
  2. Klinikum Landkreis Tuttlingen, Tuttlingen

Der Großteil des Systems ist in C++ geschrieben, wobei UnixLite nur der monolithische Kernel selbst ist. Als Bibliothek kommt uClibc zum Einsatz, die Applikationen stammen vom GNU Projekt, so dass beispielsweise Bash und der GCC funktionieren. Neben diesen Portierungen sind auch etwa 80 häufig genutzte POSIX-Systemaufrufe implementiert und UnixLite ist binärkompatibel zu Linux.

Das System unterstützt darüber hinaus Memory Paging und das Flat-Memory-Modell und bietet eine rudimentäre TCP/IP-Implementierung, die ausreichen soll, um einen Webserver zu betreiben. Außerdem wird das Minix-Dateisystem eingesetzt. UnixLite braucht mindestens einen 486er mit 4MByte RAM sowie 100 MByte Speicher auf der Festplatte und eine Diskette, da der Kernel noch nicht direkt von der Festplatte starten kann.

Die aktuelle Version UnixLite 0.2 steht ab sofort unter unixlite.org zum Download bereit und ist unter der GPL lizenziert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)

d-bo 03. Jul 2006

Man mag es kaum glauben, aber sogar Unix kann jetzt auch ACPI

@ 15. Jun 2006

Es geht hier nicht um Lehrzwecke im Rahmen des Informatik-Kurses eines Gymnasiums.

andreasm 15. Jun 2006

Ist deiner besser? ;)


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameravergleich 2019

Der Herbst ist Oberklasse-Smartphone-Zeit, und wir haben uns im Test die Kameras der aktuellen Geräte angeschaut. Im Vergleich zeigt sich, dass die Spitzengruppe bei der Bildqualität weiter zusammengerückt ist, es aber immer noch Geräte gibt, die sich durch bestimmte Funktionen hervortun.

Smartphone-Kameravergleich 2019 Video aufrufen
Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

    •  /