Kunden sollen Microsoft zu mehr Interoperabilität verhelfen

Microsoft gründet Interoperability Customer Executive Council

Mit dem neu formierten "Interoperability Customer Executive Council" will Microsoft Optimierungspotenzial in Sachen Interoperabilität in seiner Software, aber auch allgemein in der Software-Industrie aufdecken. Da IT-Landschaften zunehmend heterogen gestellt würden, komme dem Thema Interoperabilität eine steigende Bedeutung zu. Selbst wolle man Produkte ausliefern, die vom Design her interoperabel seien.

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Bob Muglia, Senior-Vize-Präsident von Microsofts Server- und Tools-Business, verweist in diesem Zusammenhang auf Microsofts Anstrengungen in Sachen "Trustworthy Computing", mit denen das Unternehmen dafür sorge, dass Kunden auch mit anderen Plattformen in Verbindung treten können. Das neue "Interoperability Customer Executive Council" soll Microsoft nun dabei unterstützen, weitere Bereiche auf die Agenda zu setzen, in denen eine bessere Interoperabilität durch entsprechendes Produkt-Design, Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen, Standards und der Lizenzierung von geistigem Eigentum möglich ist.

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Der Interoperabilitätsrat soll zweimal jährlich unter Leitung von Bob Muglia in Redmond zusammentreffen und direkten Kontakt zu Microsofts Management erhalten. Zu den Mitgliedern des Rats werden CIOs (Chief Information Officers), CTOs (Chief Technology Officers) und "Architekten" von führenden Unternemen und Regierungen zählen. Zum Start kommen diese unter anderem von der Societe Generale, LexisNexis, Kohl's Department Stores und aus dem dänischen Finanzministerium.

Man habe in den vergangenen zwölf Monaten erheblich in Interoperabilität investiert, heißt es von Seiten Microsofts. Als Beispiel wird unter anderem der Microsoft Virtual Server 2005 R2 genannt, der auch Linux als Gastsystem unterstützt, sowie die kostenlose Lizenzierung des VHD-Formats (Virtual Hard Drive). Zudem gebe es Abkommen mit SAP, Hyperion Solutions und Sugar CRM, technische Entwicklungen für eine bessere Zusammenarbeit von Windows, Linux und Unix im Rahmen des Microsoft Open Source Software Lab, Microsofts Lizenzabkommen mit NEC, Toshiba, Sony Ericsson, Autodesk und Nokia sowie die Beteiligung an der Entwicklung von Industriestandards wie "Web Services Interoperability" (WS-I).

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f9f9 14. Jun 2006

Jetzt überleg mal, wie du es hättest verhindern können ;) Genau da liegt das Problem...

Bills Schwester 14. Jun 2006

Das zeugt davon, dass das Redmonder Propagandaministerium völlig realitätsfremd ist. Wie...

Tux 200 14. Jun 2006

Muhahahahaha M$ und interoperabilität, das ist schlicht und einfach nur LACHAFT.

lala1 14. Jun 2006

wieso macht ms das nicht selbst? fehlt die kompetenz oder der wille? bah!



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