Sicherheits-Patches für Windows Media Player und Office
Im Windows Media Player genügt die Anzeige von png-Bildern, um einen Pufferüberlauf zu verursachen und damit Opfer eines Angriffs zu werden. Ein Angreifer könnte mit einer entsprechend präparierten Datei beliebigen Programmcode ausführen und sich so eine weitreichende Kontrolle über ein fremdes System verschaffen. Microsoft stellt einen Patch für die betroffenen Versionen 7.1, 9 und 10 des Windows Media Player zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
Das im Mai 2006 entdeckte Sicherheitsloch in der Windows-Ausführung von Word wird durch einen fehlerhaften Objektzeiger verursacht, der den Systemspeicher beschädigt und das Ausführen von Programmcode ermöglicht. Obgleich Microsoft selbst das Sicherheitsloch als gefährlich einstuft, entschied sich der Konzern dagegen, einen außerplanmäßigen Patch bereitzustellen. Ein Patch(öffnet im neuen Fenster) für die betroffenen Word-Ausführungen 2000, 2002, 2003 sowie die Word-Viewer-Version 2003 soll nun das Sicherheitsleck schließen.
Auch das Sicherheitsloch in PowerPoint bringt den Systemspeicher durcheinander, falls ein Angreifer einen fehlerhaften Datensatz in eine PowerPoint-Datei einbaut. Er könnte so beliebigen Programmcode auf ein fremdes System schleusen und starten. Das Sicherheitsleck betrifft im Unterschied zum Word-Fehler auch die Mac-Ausführung von PowerPoint. Ein Patch für die Windows-Versionen PowerPoint 2000, 2002 und 2003 sowie die Mac-Ausführungen PowerPoint 2004 und PowerPoint v.X steht zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
Als weniger gefährlich stuft Microsoft das Sicherheitsleck im Exchange Server ein, der in der Komponente Outlook Web Access (OWA) steckt. Falsch gefilterte Skripte gestatten einem Angreifer, schadhaften Script-Code auszuführen. Mit einem Patch(öffnet im neuen Fenster) wird das Sicherheitsloch in Exchange Server 2000 sowie 2003 beseitigt.



