JBoss stellt Seam 1.0 vor
JBoss Seam soll bereits jetzt die Lücke zwischen Enterprise Java Beans (EJB) und JavaServer Faces (JSF) auf der Java-Plattform schließen, so wie es JBoss bei der Standardisierung von Web Beans versucht. Neben EJB und JSF unterstützt das Framework auch Ajax und Java Portlets für serviceorientierte Architekturen (SOA) und Webanwendungen. Entwickler sollen so Plain Old Java Objects, Widgets für die Benutzeroberflächen und XML nutzen können, um Anwendungen zu erstellen.
Dabei wird bei dem Seam-Framework nicht zwischen Komponenten der Präsentationsschicht und Komponenten der Geschäftslogik unterschieden, sondern das Ganze orientiert sich voll an EJB 3.0. Per Ajax lassen sich so auch EJB Session Beans direkt vom Webbrowser aufrufen, wobei sie als JavaScript-Objekte erscheinen, die so weiterverarbeitet werden können. Mittels der Integration von jBPM soll zudem die Entwicklung von Workflow-Anwendungen einfacher sein und Programmierer können auf eine deklarative Zustandsverwaltung zurückgreifen.
Seam 1.0 steht ab sofort unter jboss.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit und ist unter der LGPL lizenziert.
JBoss plant außerdem, den Agenten für Systemmanagement, der den Kern des JBoss Operations Network bildet, als Open Source zu veröffentlichen. Das Operations Network bietet eine Umgebung für Administration, Inventarisierung, Überwachung, Software-Aktualisierungen und -Installationen, die auf der JBoss Enterprise Middleware Suite (JEMS) basieren. Durch die Offenlegung des Agenten erhofft sich JBoss, eine freie Management-Plattform mit hoher Akzeptanz zu schaffen.
Als neuen Geschäftsbereich hat das mittlerweile zu Red Hat gehörende Unternehmen außerdem die Zertifizierung von JEMS-Anwendungen vorgestellt.
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