Microsoft hat ein Herz für einsame Surfer

Community Bar erlaubt gemeinsamen Internetbesuch

Mit einer Community Bar will Microsoft das einsame Surfen in lauen Sommernächten abwenden. Über die für den Internet Explorer verfügbare Erweiterung lassen sich Webseiten mit anderen besuchen und Surfer können darüber Bemerkungen per Chat mit anderen austauschen. Außerdem erscheinen darüber kontextabhängige Informationen zu einer aufgerufenen Webseite.

Artikel veröffentlicht am ,

Mit Hilfe von Community Bar erblickt der Surfer automatisch Kommentare zu Webseiten, falls andere Community-Bar-Nutzer dazu entsprechende Bemerkungen hinterlassen haben. Zudem kann der Surfer so Anmerkungen zu einer Webseite für andere Anwender vornehmen, die diese dann beim Aufruf der betreffenden Webseite zu Gesicht bekommen.

Stellenmarkt
  1. (Senior) Production IT Engineer*
    SCHOTT AG, Mainz
  2. Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter (w/m/d) im Referat SZ 33 Zertifizierung von Netzwerkkomponenten ... (m/w/d)
    Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, Freital bei Dresden
Detailsuche

Über die Community Bar können Anwender miteinander chatten und sich über eine gerade geöffnete Webseite unterhalten, die bei allen anderen Chat-Partnern zu sehen ist. Zudem listet die Browser-Erweiterung die mit einer Webseite verknüpften Blogs und erlaubt die Zuweisung von Markierungen, Bewertungen oder Lesezeichen. Ferner werden alle mit einer Webseite in Verbindung stehenden Seiten aufgelistet, um so leicht an zusätzliche Informationen zu gelangen. Dafür bietet die Community Bar zudem eine kontextabhängige Suchfunktion.

Um die Community Bar zu nutzen, müssen sich die Anwender bei Microsoft anmelden. Für den Kommunikationsaustausch werden alle aufgerufenen Webseiten an einen zentralen Microsoft-Server übermittelt, der einen Kontaktaustausch ermöglicht. Ausgeschlossen davon sind lediglich alle https-Verbindungen sowie sämtliche Intranet-Aufrufe. Die Community Bar soll sich leicht um neue Funktionen erweitern lassen, wofür Microsoft eine passende API zur Verfügung stellt.

Einen ähnlichen Ansatz verfolgt die Jybe-Freeware, die gleichfalls dem Alleine-Surfen ein Ende bereiten will. Auch damit können Benutzer gemeinsam Webseiten besuchen und sich per Chat über Internetinhalte unterhalten.

Golem Akademie
  1. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
  2. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Die Community Bar für den Internet Explorer kann ab sofort als Testversion kostenlos unter www.communitybar.net heruntergeladen werden. Noch forschen die Microsoft-Entwickler an der Software, wollen aber bereits zeigen, in welche Richtung die Arbeit hier geht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


eldred 25. Jun 2006

MS hat sich mal wieder eine nette Funktion abgeschaut. Als Erweiterung schon lange für...

eve 17. Jun 2006

erzähl mal den autofahreren an der tankstelle das die straßen ja kostenlos sind. wenn du...

Eve 15. Jun 2006

naja du hofst das nicht nur eine minderheit das system nutzt oder ? und wenn alle das...

Eve 15. Jun 2006

schade da werde ich wohl nicht dabei sein :D naja wen erstmal ein "stasi"-system da ist...

Eve 14. Jun 2006

bei miranda und trillian sind die gleichen sicherheitslöcher, nur solange die software...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Satechi
USB-C-Hub integriert eine externe SSD gleich mit

Der Hybrid Multiport Adapter kann per USB-C ein Notebook aufladen und weitere Geräte verbinden. Außerdem ist Platz für eine M.2-SSD.

Satechi: USB-C-Hub integriert eine externe SSD gleich mit
Artikel
  1. Staatstrojaner: Journalist der New York Times mit Pegasus gehackt
    Staatstrojaner
    Journalist der New York Times mit Pegasus gehackt

    Nach mehreren Versuchen wurde ein Journalist der New York Times mit dem NSO-Trojaner Pegasus infiziert. Schützen konnte er sich nicht.

  2. Corsair Xeneon 32QHD165 im Test: Weniger Kabelsalat auf dem Zockertisch
    Corsair Xeneon 32QHD165 im Test
    Weniger Kabelsalat auf dem Zockertisch

    Der Xeneon 32QHD165 ist Corsairs erster Gaming-Monitor. Das Debüt gelingt dem Hersteller durch ein tolles 32-Zoll-Panel und Kabelmanagement.
    Ein Test von Oliver Nickel

  3. Investor: Telekom vor Milliarden-Deal für Glasfaserausbau
    Investor
    Telekom vor Milliarden-Deal für Glasfaserausbau

    Die Telekom will zusammen mit einem Investor vier Millionen Haushalte auf dem Land mit FTTH versorgen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Nintendo Switch OLED Weiß 368,17€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 jetzt erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger [Werbung]
    •  /