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Intel in Indien: Mit WLAN gegen den grauen Star

Als Lösung hat Eric Brewer die "Vision Centers" auserkoren. Dabei sind größere Dörfer mit einem Einzugsgebiet von rund 100.000 Personen über eine Richtfunkverbindung an die nächste Augenklinik des Aravind-Systems angebunden. In den Zentren arbeiten bei der Klinik angestellte, gut ausgebildete Krankenschwestern, die erste Untersuchungen vornehmen. Stellen sich dabei größere Probleme wie eine Star-Erkrankung heraus, kann der Arzt in der Klinik über bildgebende Verfahren, wie man sie auch hier zu Lande vom Augenarzt kennt, dem Patienten in die Augen blicken.

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Ähnlich wie bei einer Videokonferenz werden die Bilder dabei in das Krankenhaus übertragen, der Arzt kann auch direkt mit dem Patienten sprechen. Über eine Entfernung von derzeit bis zu 15 Kilometern werden die Daten dabei mit leicht modifizierter WLAN-Technik gefunkt. Brewer wählte diese Lösung vor allem, weil der Betrieb von WLANs samt den nötigen Frequenzbändern in nahezu allen Ländern der Welt lizenzfrei möglich ist - die lokalen Regelungen für die Signalstärke werden auch stets eingehalten. Laufende Kosten gilt es bei derartigen Projekten soweit wie möglich zu vermeiden, um den dauerhaften Betrieb sicherzustellen.

Die WLAN-Box - man beachte den AMD-Chip
Die WLAN-Box - man beachte den AMD-Chip
WLAN wurde gegenüber anderen Richtfunktechniken oder gar WiMax auch ausgesucht, weil die Hardware unschlagbar günstig ist und kaum Strom verbraucht. Insgesamt geht Eric Brewer von einmaligen Kosten für die Funkstrecke - also ohne die medizinischen Geräte - von 300,- US-Dollar aus, derzeit kostet die Hardware noch um 500,- Dollar. Das soll sich aber mit größeren Stückzahlen ändern. Den WLAN-Chipsatz nach 802.11b (maximal 11 MBit/s) selbst kann man laut Brewer zwar schon für rund 5 US-Dollar kaufen. Um ihn jedoch ohne riesige Antennen dennoch über mehrere Kilometer zu betreiben, waren Änderungen an den Netzwerk-Protokollen notwendig. Laut Brewer habe man beim Untersuchen der 802.11-Protokolle viele Funktionen entdeckt, die gar nicht nötig seien - der Professor hält das für Überbleibsel des langen Standardisierungsprozesses. Statt der ständigen Bestätigungen für mehrere Stationen ist sein umgebautes WLAN nun nur noch eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung mit zeitbasiertem Multiplexing ähnlich dem Mobilfunk-Verfahren TDMA.

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Cypher 18. Okt 2006

dann wär ich ja blind *g*

anonymous 13. Jun 2006

Ein eigenes Board-Design ist wesentlich teurer als das bereits bestehende Soekris-Board...

iBug 13. Jun 2006

Wahnsinn, Rind.

Chantal906090 13. Jun 2006

also mein bruder hat zuhause auch ein wlan und ohne die ganzen kabel und so läuft das...


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