Wurm nutzte Sicherheitsleck in Yahoo Mail
Als Schadroutine sammelt der Wurm Yamanner E-Mail-Adressen aus dem Yahoo-Postfach, indem das Adressbuch durchforstet wird. An diese Adressen versendet sich der Schädling dann weiter, in der Hoffnung, auf weitere Nutzer von Yahoo Mail zu stoßen. Denn nur Yahoo-Mail-Anwender sind von dieser Gefahr bedroht und auch nur Windows-Nutzer sind betroffen, weil sich nur dort das JavaScript-Sicherheitsloch bemerkbar macht. Allerdings soll das Sicherheitsloch laut US-Medienberichten von Yahoo bereits geschlossen worden sein, so dass der Schädling nicht mehr zuschlagen kann.
Der Yamanner-Wurm versendet sich mit der Betreffzeile "New Graphic Site" und enthält als Nachrichtentext lediglich "Note: forwarded message attached.". Da der Wurm seiner Schadarbeit bereits nachkommen kann, indem er auf Windows-Systemen geöffnet wird, muss er keine Energie darauf verwenden, den Nutzer durch geschickte Textbotschaften zum Öffnen eines Dateianhangs zu bringen, wie es sonst üblicherweise bei Würmern der Fall ist.
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