Kanadische Künstler kämpfen für faires Urheberrecht

DRM soll den Zugang zu Musik nicht verhindern dürfen

Eine Koalition aus mehr als 500 kanadischen Kunstschaffenden fordert in einem offenen Brief ein "ausgewogenes Urheberrecht". Das Gesetz müsse die moderne Praxis schöpferischer Tätigkeiten widerspiegeln. Dazu gehört auch die "kreative Wiederverwendung" zur Schaffung neuer Werke, die durch das geltende Gesetz behindert wird.

Artikel veröffentlicht am ,

In einem offenen Brief fordern die Künstler, Kuratoren und Kunstinstitutionen eine Änderung der gegenwärtigen Copyright-Politik. Besonders bedroht sehen sie Kunstformen, deren Werke von der Wiederverwendung leben: "Konzeptkunst; Video- und Filmkunst; Klangkunst und Kollage".

Inhalt:
  1. Kanadische Künstler kämpfen für faires Urheberrecht
  2. Kanadische Künstler kämpfen für faires Urheberrecht

Um den Bedürfnissen der Künstler gerecht zu werden, soll Kanadas Copyright-Politik künftig drei Prinzipien angemessen berücksichtigen:

  • Der faire Zugang zu geschütztem Material muss gewährleistet sein
  • Die Künstler und andere kreativ Tätige brauchen Rechtssicherheit für den Zugang zu geschützten Werken
  • Digital Rights Management (DRM) darf nicht dazu eingesetzt werden, um den Zugang zu verhindern
Zu den Unterzeichnern des offenen Briefes gehören zum Beispiel die Independent Media Arts Alliance (IMAA/AAMI), von Künstlern betriebene Kunstzentren, Kuratoren und Direktoren von mehr als 50 Galerien, Kunstlehrer von 27 kanadischen Universitäten und Colleges sowie mehr als 250 individuelle, zum Teil mit bedeutenden Preisen ausgezeichnete Künstler. Mit Leidenschaft treten diese für ihr Anliegen ein: "Es geht um Kanadas kulturelle Zukunft. Diese gilt es, zu schützen", so das Anliegen.

Der offene Brief reiht sich ein in eine breite Künstlerbewegung für ein faires Copyright-Gesetz in Kanada. Bereits im April dieses Jahres trat die neu gegründete Canadian Music Creators Coalition an die Öffentlichkeit, um den Interessen kanadischer Künstler Aufmerksamkeit zu verschaffen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Kanadische Künstler kämpfen für faires Urheberrecht 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Pakete: DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern
    Pakete
    DHL-Preiserhöhung könnte Amazon Prime verteuern

    DHL Paket erhöht die Preise für Geschäftskunden. Das könnte Auswirkungen auf den Preis von Amazon Prime haben.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung G7 31,5" WQHD 240Hz 499€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • Dualsense-Ladestation 35,99€ • iPhone 13 erschienen ab 799€ • Sega Discovery Sale bei GP (u. a. Yakuza 0 4,50€) [Werbung]
    •  /