• IT-Karriere:
  • Services:

D-Bus 0.62 verbessert Zusammenspiel mit Qt4

System nähert sich weiter einer fertigen Version

Die D-Bus-Bibliothek ist in der Version 0.62 erschienen, die einige Probleme korrigiert und die Bindings um neue Funktionen ergänzt. Das D-Bus-System ermöglicht Linux- und Unix-Applikationen die Kommunikation untereinander und wird in Zukunft auch von der Desktop-Umgebung KDE genutzt. Nach der aktuellen Veröffentlichung ist ein Sprung auf die Version 0.90 geplant, die nahezu fertig sein soll.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Das unter dem Dach von Freedesktop.org entwickelte D-Bus-System bietet eine Bibliothek, mit der zwei Programme miteinander kommunizieren können. Ein Daemon ermöglicht außerdem die Kommunikation zwischen mehreren Anwendungen, wobei er auch Nachrichten an andere Applikationen weiterleiten kann. Die nun veröffentlichte Version 0.62 korrigiert einige allgemeine Probleme und erweitert die Unterstützung der D-Bus-Werkzeuge um weitere Datentypen.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, München
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau

Vor allem die Bindings wurden jedoch überarbeitet: Während bei den Mono-Bindings nur geringe Fehler behoben wurden, entfernten die Entwickler doppelte Teile im Quellcode der GLib-Bindings und behoben hier teilweise auftretende Speicherlecks. Die meisten Änderungen wurden allerdings an den Qt4-Bindings vorgenommen, beispielsweise wurde der komplette Quelltext neu organisiert. Ferner fügten die Entwickler Werkzeuge und Beispielprogramme hinzu und aktualisierten den Selbsttest. Zusätzlich zu vielen Fehlerkorrekturen verbesserten sie auch die Fehlerauswertung.

Die vielen Änderungen an den Qt-Bindings sind wohl vor allem darauf zurückzuführen, dass der KDE-Entwickler Thiago Macieira die Veröffentlichung betreute. Macieira arbeitet auch bei Trolltech, der Firma, die Qt entwickelt, und kündigte kürzlich an, dass KDE zukünftig auch auf D-Bus setzt und sich damit von der Eigenentwicklung DCOP verabschiedet.

Im nächsten Schritt sollen nun die Bindings vom Kern des Quelltextes getrennt werden. Wenn dies geschehen ist, soll eine Version 0.90 erscheinen, deren API dann nicht mehr geändert wird, während die Bindings noch überarbeitet werden können. Kurze Zeit später planen die Entwickler dann die fertige Version 1.0 freizugeben, die ein stabiles API und ABI bieten soll. Damit hinken die D-Bus-Programmierer ihrem Zeitplan allerdings bereits hinterher, hatten sie eine fertige Version doch bereits für Dezember 2005 angekündigt.

Die aktuelle D-Bus-Version steht ab sofort unter freedesktop.org zum Download bereit.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 555,55€ (zzgl. Versandkosten)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

chris.aw 18. Jun 2006

http://de.wikipedia.org/wiki/D-BUS Für diejenigen (wie meiner einer), die nicht wissen...


Folgen Sie uns
       


iPhone 11 Pro Max - Test

Das neue iPhone 11 Pro Max ist das erste iPhone mit einer Dreifachkamera. Dass sich diese lohnt, zeigt unser Test.

iPhone 11 Pro Max - Test Video aufrufen
HR-Analytics: Weshalb Mitarbeiter kündigen
HR-Analytics
Weshalb Mitarbeiter kündigen

HR-Analytics soll vorhersagbare und damit wertvollere Informationen liefern als reine Zahlen aus dem Controlling. Diese junge Disziplin im Personalwesen hat großes Potenzial, weil sie Personaler in die Lage versetzt, zu agieren, statt zu reagieren.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Frauen in der IT Ist Logik von Natur aus Männersache?
  2. IT-Jobs Gibt es den Fachkräftemangel wirklich?
  3. Arbeit im Amt Wichtig ist ein Talent zum Zeittotschlagen

Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Ryzen 9 3950X im Test: AMDs konkurrenzlose 16 Kerne
Ryzen 9 3950X im Test
AMDs konkurrenzlose 16 Kerne

Der Ryzen 9 3950X ist vorerst die Krönung für den Sockel AM4: Die CPU rechnet schneller als alle anderen Mittelklasse-Chips, selbst Intels deutlich teurere Modelle mit 18 Kernen überholt das AMD-Modell locker.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Zen-CPUs AMD nennt konkrete Termine für Ryzen 3950X und Threadripper
  2. Castle Peak AMDs Threadripper v3 sollen am 19. November erscheinen
  3. OEM & China AMD bringt Ryzen 3900 und Ryzen 3500X

    •  /