AIM-Entwicklerwerkzeuge jetzt auch für Linux und MacOS X
Mit dem SDK lassen sich sowohl eigene Clients für das AIM-Netzwerk entwickeln als auch Plug-Ins für den im letzten Jahr vorgestellten AOL Instant Messenger Triton . Hatte AOL das kostenlose SDK für Windows bereits im März 2006 veröffentlicht, steht nun eine aktualisierte Variante bereit, die auch unter Linux, MacOS X sowie Windows Mobile 5 funktioniert.
Darüber hinaus unterstützt das SDK nun lokale Dienste, mit denen sich beispielsweise Karten erstellen lassen, auf denen die Wohnorte aller Kontakte markiert sind. Entwicklern stellt AOL außerdem Quellcode-Beispiele für AIM-Bots zur Verfügung. Das SDK unterstützt unter Linux, MacOS X und Windows nun außerdem Java, wobei sich diese Funktion noch im Beta-Stadium befinden soll. Unter MacOS X lässt sich laut AOL zudem Objective-C nutzen, während Entwickler unter Windows weiterhin auf alle .Net-Sprachen zurückgreifen können. Für Linux und MacOS X empfiehlt der Anbieter die Sprachen C und C++.
An den Vorgaben, um das SDK zu verwenden, hat AOL hingegen nichts geändert: So dürfen auch mit der neuen Version erstellte Clients keine anderen Instant-Messaging-Protokolle unterstützen. Außerdem können Clients nur mit dem US-basierten Dienst genutzt werden und man braucht einen kostenlosen Lizenzschlüssel, bevor man die selbstentwickelten Applikationen verteilen darf. Um diesen zu erhalten, muss man AOL den Namen und die Webseite des eigenen Projektes mitteilen.
Das SDK umfasst APIs und Dokumentationen und lässt sich ab sofort unter developer.aol.com(öffnet im neuen Fenster) herunterladen. Voraussetzung für den Download ist allerdings, dass Entwickler bei AIM angemeldet sind.
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