Google Earth: Die Welt in hoher Auflösung - auch für Linux
Beta 4 führt texturierte Gebäude und neues Interface ein. Google hat seine Landkartensoftware Google Earth in der Version 4 veröffentlicht, wie üblich mit dem Zusatz Beta. Neben deutlich höher aufgelöstem Kartenmaterial – Google spricht von Sub-Meter-Bildern in hoher Auflösung – liegt nun auch eine Version für Linux vor. Von dem neuen Kartenmaterial soll auch Google Maps profitieren.
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In der Beta 4, die auch für Windows und MacOS X (als Universal Binary) bereitsteht, wurden einige kosmetische Änderungen im Benutzerinterface vorgenommen. So wurden z.B. die Datenebenen neu angeordnet und der Navigationsbereich am unteren Bildschirmrand entfernt. Die Navigationswerkzeuge wurden in die rechte obere Ecke verfrachtet.
Die 3D-Gebäude in Google Earth lassen sich nun auch mit Texturen überziehen, was einen deutlich realistischeren Anblick schafft. Bisher gab es nur graue Blöcke, die man bisher vor allem in Nordamerika betrachten konnte. Außerdem kann man die Welt nun mit eigenen, in Google SketchUp erstellten Gebäuden samt Texturen verschönern. Außerdem wurde die Geländedarstellung verbessert.
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In der neuen Version sollen ungefähr viermal mehr Daten vorhanden sein als in der Vorversion. Für ungefähr 20 Prozent der Landmasse soll nun hochaufgelöstes Satellitenmaterial zur Verfügung stehen. Zur Auflösung wurde hingegen eine interessante Angabe gemacht: Seit Beginn hatte Google Earth eine Auflösung von mindestens 15 Metern pro Pixel. Nun soll diese in manchen Bereichen auf 70 cm pro Pixel gestiegen sein. Für manche Länder sollen es sogar bis zu 10 cm pro Pixel sein. Welche Gebiete dies sind, teilte Google allerdings nicht mit.
Auch Google Maps wurden neue Funktionen spendiert. Mit Geocoding(öffnet im neuen Fenster) ist es möglich, über das Maps-API aus einer Adresse Koordinateninformationen zu generieren. Zudem lassen sich geografische Informationen nun mit Google Maps auf externen Webseiten verbinden. Zudem unterstützt Google Maps nun auch die bislang nur in Google Earth genutzte "Keyhole Markup Language" (KML).
Google Earth steht nun nicht mehr in drei, sondern in vier Ausbaustufen bereit. Während die Basisvariante für den persönlichen Gebrauch gratis als Download verteilt wird, kostet die Plus-Version jährlich 20,- US-Dollar und bietet zusätzlich eine Anbindung an GPS-Geräte, die nun verbessert worden sein soll.
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Neu ist 'Google Earth Enterprise'(öffnet im neuen Fenster) , das eigentlich aus den Produkten Google Earth Fusion, Google Earth Server und Google Earth EC besteht. Beispielsweise lassen sich mit Fusion Rasterdaten (Bilder), GIS-Daten sowie Daten, die in traditionellen Datenbanken gespeichert wurden, integrieren. Der Server kann für ein Overlay genutzt werden, wobei die eigenen Unternehmensdaten die ASP-Basiskarte ergänzen, die von Google gehostet und geliefert wird. Alternativ kann er auch als eigenständiger Server arbeiten, der den gesamten Datenbestand lokal hostet.
Das Produkt Google Earth EC bietet neben den Funktionen von Google Earth Pro die Möglichkeit, Verbindungen zu mehreren Servern sowie zu unternehmenseigenen Suchmaschinen-Servern aufzubauen. Als Teil der Unternehmenslösung Google Earth Enterprise kann Google Earth EC in geschlossenen Netzwerken arbeiten, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Preise für die Unternehmenslösungen gibt es nur auf Anfrage.
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Als Voraussetzung für die Linux-Version gibt Google mindestens Ubuntu 5,10, Suse 10, Fedora Core 5, Linspire 5,1, Gentoo 2006,0, Debian 3,1 oder Red Hat 9 an. Außerdem sollte mindestens ein Pentium 3 mit 500 MHz, besser jedoch ein Pentium mit 2,4 GHz oder Athlon XP 2400+ im Rechner stecken. Eine 3D-fähige Grafikkarte mit 32 MByte eigenem Speicher sieht Google als ideal an.
Der Download der Linux-Version ist rund 16,3 MByte groß. Die Variante für Windows 2000/XP beschränkt sich auf 13,2 MByte und die MacOS-X-Version (universal binary) ist stolze 27,1 MByte groß. Google Earth ist neben Englisch auch in den Sprachen Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch verfügbar. Alle Versionen stehen unter earth.google.com(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.